Die Faganahalle in Feldkirchen-Westerham wurde generalsaniert. Rund 2,4 Millionen Euro hat die Gemeinde für die Maßnahmen investiert: So wurde der erforderliche Raumbedarf angebaut, das Dach neu eingedeckt, der Altbau aufwendig saniert, im technischen Bereich (Heizung, Lüftung, Sanitär) aufgerüstet. 19 Monate mussten die Mitglieder der Vagener Vereine, die Musikkapelle, die Organisatoren von Festen und die Grundschüler auf die Faganahalle in Feldkirchen-Westerham wegen der Maßnahmen verzichten. Umso größer war nun die Freude bei der Segnung. Der Tegernseer Architekt Axel Wolf überreichte dabei den symbolischen, aus Brotteig gebackenen Schlüssel an Bürgermeister Hans Schaberl. Wolf bedankte sich auch bei Schaberls Amtsvorgänger Bernhard Schweiger, der diese am Anfang von einigen Gemeinderäten heftig umstrittene Sanierung auf den Weg gebracht und ein ganzes Jahr lang begleitet hat.
Grußworte sprach bei der offiziellen Eröffnung auch der stellvertretende Landrat Dieter Kannengießer. Den ökumenischen Segen spendeten der Faganahalle der katholische Pastoralreferent Marcus Brunnhuber und sein evangelischer Amtsbruder, Pfarrer Samuel Fischer.
Bürgermeister Hans Schaberl und Architekt Axel Wolf erinnerten im Rückblick an den ursprünglichen Auftrag für die Sanierung und an den Verlauf. Die Überlegung im Feldkirchen-Westerhamer Gemeinderat und bei den Vorständen der Vereine, die vor 32 Jahren errichtete Faganahalle komplett abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen, wurde schnell wieder fallengelassen. Fortsetzung nächste Seite