Yoga-Formen

von Redaktion

Hatha Yoga: Ist die bekannteste und traditionelle Form des Yoga. Sie hat ihren Ursprung im 15. Jahrhundert in Indien. Das aus dem Sanskrit stammende Wort bedeutet übersetzt so viel wie Verbindung. Ausgleich der Gegensätze. Die Positionen werden sanft eingenommen und immer länger gehalten. Durch die sanften Übungen eignet sich das körperbetonte Training besonders für alle Menschen, die sich bewegen und deren Ziel es ist Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.

Vinyasa-Yoga: Ist ein dynamischer Yogastil. Atmung (Pranayama) und Körperübungen (Asanas) stehen im Vordergrund. Die Besonderheit ist, dass Atmung und Bewegung bewusst verknüpft werden. Der Fokus liegt auf der präzisen Ausführung verschiedener Positionen und dem beständigen Wechsel von einer in die nächste Position.

Yin Yoga: zielt auf das tiefere Gewebe (Faszien, Bindegewebe und Gelenke). Ist die Muskulatur aufgewärmt, wird dem Körper die Chance gegeben, die Asanas tiefer wirken zu lassen. Die einzelnen Positionen werden mit Unterstützung von Hilfsmitteln wie Blöcke und Kissen bis zu drei Minuten gehalten.

Während der Körper langsam in die Dehnung geht, hat man Zeit auch emotionale Themen zu bearbeiten und sich in einen ruhigen, meditativen Zustand gleiten zu lassen.

Aerial Yoga: Die Kursteilnehmer sitzen oder hängen in einem trapezförmigen Lycra Tuch – ähnlich einer Hängematte. Man kann sich das Tuch um die Hüfte wickeln, sich hineinlegen oder nur mit den Beinen daran festhalten und kopfüber herunterhängen.

Die Übungen sind besonders gut für Menschen mit Rückenproblemen geeignet. Alle wichtigen Muskelgruppen werden gekräftigt. wu

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