Kompetenz am Ort
Einer der ganz großen Vorteile der lokalen Tageszeitung mit ihren traditionellen Ressorts ist ihre Kompetenz direkt am Ort des Geschehens: Hier gibt es für Immobilieninteressenten nicht nur allgemeine Informationen zu Themen wie Finanzierung, gesetzliche Richtlinien, Recht und Verbraucherschutz sowie staatlicher Förderung, hier kann auch auf die Eigenheiten des regionalen Immobilienmarkts eingegangen werden. Das ist für die große Metropolregion München ganz besonders wichtig, weil sie eine absolute Sonderstellung innerhalb Deutschlands einnimmt. Nirgends ist die Lage entscheidender für die Preisbildung, wobei es auch innerhalb dieses Großraums weit um die Landeshauptstadt herum zu ganz gravierenden Lage- und Preisunterschieden kommt.
Gravierende Preisunterschiede
Zwischen Taufkirchen an der Vils an der Grenze zu Niederbayern und dem Starnberger See liegen eben Welten – und die Quadratmeterpreise fürs Bauland zwischen 150 und 2000 Euro. Dabei reden wir hier nicht von den Luxus-Lagen.
Informationspflicht
Für Kaufinteressenten ist es aber nicht nur aus monetären Erwägungen heraus Pflicht, über das Umfeld des neuen Zuhauses genau informiert zu sein. Familien, Senioren, Paare, Singles: Sie alle haben ihre manchmal eigenen Ansprüche an die Infrastruktur eines Viertels oder einer Region. Gibt es Schulen am Ort, Sportvereine, ein Bürgerhaus, kulturelle Einrichtungen und Arbeitsplätze? Wie sehen die Pläne der Kommune in naher Zukunft aus? Wo wird bald gebaut oder werden neue Bauplätze ausgewiesen? All das steht zwar auch immer häufiger im Internet, aber nirgends so kompakt und übersichtlich nebeneinander wie in der Tageszeitung und im Immobilienteil am Wochenende kann der Markt besonders bequem studiert werden. Hier wird nicht gescrollt, sondern einfach geblättert. Tipp: Wer vorhat, in eine andere Gegend zu ziehen, kann sich die lokale Tageszeitung von dort per Abo einfach mit der Post zustellen lassen.
Große Datenmengen
Die unbestreitbare Stärke des Internets liegt inzwischen in der günstigen Bereitstellung von selbst riesigen Datenmengen und Informationen. Virtuelle Wohnungsbesichtigungen durch Rundumkameras gehören fast schon zum Standard und selbst längere Videos sind heute kein Problem mehr; die Zeiten des „world wide wait“ sind vorbei. Die führenden Immobilienportale bieten zudem immer ausgeklügeltere Suchfunktionen und Service-Leistungen an: vom Vorlesen des Exposés bis hin zur automatischen Benachrichtigung (sogar aufs Handy), wenn die angegebene Wunschimmobilie in Wunschlage auf dem Markt angeboten wird.
Das Beste besichtigen
Ideal für die Suche ist also die Kombination von zuerst print und dann online. Die erste Vorauswahl wird nach Einsicht der weiteren Unterlagen rasch auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Nun können die in Frage kommenden Immoblien in aller Ruhe in Augenschein genommen werden. Und zwar nur die, die einen Besichtigungstermin auch wirklich wert sind. Die praktisch Veranlagten legen zu jedem einzelnen Angebot eine Klarsichthülle an, wo alle Infos – auch Notizen vom Besichtigungstermin – immer griffbereit sind. Das sieht erst zeitintensiv aus, in Wirklichkeit spart man so Zeit und gewinnt einen guten Überblick.