Die Emission von Treibhausgasen bei der Wärmeerzeugung kann bereits mit heute verfügbarer hocheffizienter Heiztechnik oder durch eine angepasste Gebäudedämmung reduziert werden. Zusätzlich wird intensiv daran gearbeitet, eine Treibhausgasminderung auch brennstoffseitig zu ermöglichen.
E-Fuels als Beitrag
zur Energiewende
Erste Ergebnisse, der derzeit in Arbeit befindlichen Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ zeigen, dass CO2-neutrale flüssige Kraft- und Brennstoffe, sogenannte E-Fuels, für die Energiewende signifikante Vorteile haben.
E-Fuels können in herkömmlichen Motoren und Heizungen eingesetzt werden und eignen sich für den Bestand der rund 63 Millionen Fahrzeuge und 5,6 Millionen Ölheizungen in Deutschland.
Geschlossener Kreislauf
Typische flüssige Brennstoffe bestehen zumeist aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Bei ihrer Verbrennung entstehen hauptsächlich Wasser (H2O) und Kohlendioxid (CO2). Wird dieses CO2 wieder in den Entstehungsprozess der Brennstoffe eingebunden, entsteht ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf und damit weitgehende Treibhausgasneutralität: Kohlendioxid wird zum nachhaltigen Rohstoff, da – wie beispielsweise bei Holz – dieselbe Menge bei der Verbrennung freigesetzt wird, wie bei der Produktion der Atmosphäre entzogen wird.
Vorteile der E-Fuels
Flüssige Energieträger sind gut speicherbar und leicht zu transportieren, sie haben eine hohe Energiedichte und verfügen über eine hervorragende Infrastruktur. Damit sind sie bislang unverzichtbar für die Energieversorgung in den Sektoren Mobilität und Wärme.
Forschung an
einfacher Umrüstung
Um diese Vorteile auch langfristig nutzen zu können, wird an der Herstellung treibhausgasreduzierter flüssiger Kraft- und Brennstoffe geforscht.
Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, dass sie in heute verfügbarer Technik und Infrastruktur (Tankstellen und Heizöltanks) ohne aufwendige Umrüstung einsetzbar sein werden. Das erhöht die Chance auf eine breite Akzeptanz der Energiewende: Klimaschutz wird möglich, ohne Versorgungswege und Anwendungstechnik sehr kostenintensiv erneuern zu müssen, wie es bei einer „All Electric Society“ der Fall wäre. Weitere Informationen zum Thema findet man auf www.besser-fluessig-bleiben.de oder direkt bei HEINRITZI Wärme & Energie in Bruckmühl. IWO, Heinritzi Wärme & Energie