Dieser Langzeittest findet unter der Leitung des britischen Transport Research Labors statt. Zusammen mit seinen Partnern TNO, Ricardo und dem deutschen Logistikkonzern DHL wurde DAF Trucks von dem britischen Transportministerium ausgewählt, um mehr Erfahrung mit Truck Platooning auf ausgewählten Straßen zu erlangen.
Die britische Regierung erhofft sich vom Truck-Platooning-Test mehr Erfahrung mit dieser teilautonomen Lkw-Technologie zu sammeln, die das Potenzial hat, deutlich mehr Effizienz für den Straßengüterverkehr zu erwirtschaften.
Beschleunigen,
Bremsen und Lenken
Beim Truck-Platooning erlauben hoch entwickelte Technologien wie Wifi-P, Radar und Kamerasysteme drahtlos miteinander vernetzten Lkw in kurzem Abstand hintereinander zu fahren. Durch Nutzung der Fahrinformationen des ersten Lkw im Platoon können die nachfolgenden Fahrzeuge automatisch beschleunigen, bremsen und sogar lenken. Wenn das führende Fahrzeug während des Verbundfahrens bremst, bremsen auch die folgenden Fahrzeuge nahezu zeitgleich und ohne nennenswerte Verzögerung. Damit erhöht die elektronische Deichsel enorm die Sicherheit im Verkehr. Durch eine maximale Reduzierung des Abstands zwischen den Sattelzügen und die optimale Nutzung des Windschattenfahrens können in Zukunft Kraftstoffeinsparungen von bis zu zehn Prozent sowie eine entsprechende Reduzierung der CO2-Emissionen erzielt werden. Der Fahrer ist aber immer noch nötig. Jeder Truck benötigt einen Mann oder eine Frau hinter dem Steuer. Truck-Platooning ist in erster Linie eine effiziente Lösung für den Fernverkehr auf Schnellstraßen.