Kaum eine andere Blume ist am Tag der Liebenden so begehrt wie die Rose. Kein Wunder, gelten Rosen doch seit alters her als Symbol für die Liebe. Ob als einzelne, langstielige Rose, als Strauß oder im Topf – es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine Liebe zu zeigen. In den Gärtnereien und Baumschulen vor Ort finden daher Verliebte eine große Auswahl. Wer sich dauerhaft an Rosen erfreuen und sie dafür im heimischen Garten anpflanzen möchte, sollte einige Tipps von den Profis beherzigen.
Standort und Boden
Ob Strauch- oder Buschrosen, Beetrosen, Kletterrosen oder Zwergrosen – eines ist allen gemeinsam: Sie lieben die Sonne und gedeihen deshalb besonders gut an entsprechenden Standorten im Garten. Beim Boden bevorzugen die edlen Gewächse einen mittelschweren lehm-, humus- oder sandhaltigen Untergrund, der nicht nur die Nährstoffe und Wasser gut halten kann, sondern auch durchlässig und locker ist.
Gießen und düngen
In Bezug auf ihren Wasserbedarf sind Rosen recht genügsam. Hier reicht es selbst bei großer Hitze aus, sie ein- bis zweimal pro Woche zu wässern. Dabei sollte man darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden, denn sie werden dann schnell krankheitsanfällig. Beim Düngen empfehlen Experten einen Dreistufenplan. Dabei werden im März Kompost, Humus oder Hornspäne auf dem Beet verteilt, jeweils Ende Mai und Ende Juli erhalten die Blumen dann einen speziellen Rosendünger.
Der richtige Schnitt zur richtigen Zeit
Der optimale Zeitpunkt für den Rückschnitt der Rosen ist ab Ende März. Wie stark der Rückschnitt sein sollte, ist von Sorte zu Sorte verschieden. So ist für Beet- und Edelrosen ein Rückschnitt auf circa 20 bis 30 cm empfehlenswert, Strauchrosen sollten um circa ein Drittel zurückgeschnitten werden und bei Kletterrosen reicht es, nur die Seitentriebe etwas einzuschneiden. Für alle Rosen gilt: kranke und überalterte Triebe müssen entfernt werden. akz-o