Selbstbestimmt alt werden – dieses Ziel haben alle Menschen. Um dieses Ziel zu erreichen, lässt sich einiges tun – vor allem, um körperlich fit und gesund und auch geistig beweglich zu bleiben.
Vielseitiges Angebot in Senioren-Sportvereinen
Wer auch im Alter Sport treibt, profitiert auf mehreren Ebenen. Die Muskel- und Knochenmasse bleibt bei regelmäßiger Aktivität länger erhalten und das Risiko für chronische Erkrankungen sinkt deutlich. Sport verringert die Ausprägung von Krankheitsbildern wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Beschwerden, Osteoporose, Rückenbeschweren und Übergewicht.
Helga Honsberg, Sporttrainerin für Senioren: „Ich mache das jetzt schon seit 25 Jahren und einige Senioren, die mit mir zusammen im ersten Kurs anfingen, sind heute mit fast 90 Jahren immer noch dabei.“
Koordination und Spaß stehen im Fokus
Ein Senioren-Sportverein überzeugt durch sein vielseitiges Angebot.
Im Fokus stehen weniger der sportliche Aspekt, sondern vor allem die Beweglichkeit und Koordination. Weitere Infos gibt es zum Beispiel auf www.senioren-50plus.info/gesundheit-sport/sportvereine-fuer-senioren.php.
Mit dem Ende des Joballtags beginnt für Menschen ein neues Kapitel in ihrem Leben. Was fängt man mit der neugewonnenen Freizeit an? Eine sinnvolle Tagesstruktur zu finden, fällt vielen zunächst schwer.
Schlaues Köpfchen – als Gasthörer in der Uni
Universitäre Angebote für Senioren existieren in Deutschland seit den 70er-Jahren, ein Nachweis des Abiturs ist meist nicht erforderlich.
Ärzte wiesen nach, dass auch ältere Personen kognitive Höchstleistungen vollbringen können und dass das Lernen im gesamten Erwachsenenalter möglich bleibt. Geschichte und Philosophie gehören derzeit zu den beliebtesten Studiengängen unter den Senioren. Gemeinsam über die großen Denker der vergangenen Jahrzehnte zu argumentieren bringt ohne Prüfungsdruck doppelt Spaß! Weitere Infos liefert http://senioren-studium.de.
Sicher unterwegs – Nahverkehr nutzen
Wer sich das Fahren mit dem eigenen Pkw nicht mehr zutraut, bestreitet alternativ mit dem öffentlichen Nahverkehr seine Wege. Um unnötigen Stress und Gedrängel in Bus und Bahn zu umgehen, vermeiden Senioren einfach die Hauptverkehrszeiten.
Viele Stationen sind mittlerweile barrierefrei und von Personen mit einem Rollator problemlos nutzbar.
Die im Jahr 2013 in Kraft getretene Novelle zum Personenbeförderungsgesetz Deutschland stützt diese Entwicklung und setzt hohe Ziele für die jeweiligen Städte: Bis zum 1. Januar 2022 sollen alle öffentlichen Nahverkehrsstationen überwiegend barrierefrei eingerichtet und in den Fahrplänen deutlich gekennzeichnet werden. Mit einem Schwerbehindertenausweis oder einem Vermerk für eine Gehbehinderung besitzt der Fahrgast besondere Rechte und darf schon jetzt kostenfrei mitfahren.
Übrigens: Viele Gemeinden bieten einen Bürgerbus an, der ältere Menschen, die nicht mehr Autofahren können, nach Anmeldung zu Hause abholt und sie zum Arzt oder zum Einkaufen fährt.
Mehr Informationen unter www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Mobilitaet/ Mobil_Wohnort/OEPNV/ oepnv_ node.html.