von Redaktion

Seit zehn Jahren gibt es die Landhandel Stefan Kapsner OHG am neuen Standort im Gewerbegebiet Schechen. Dieses Jubiläum wird mit einem Jubiläums-Frühlingsmarkt am Samstag, 24. März, von 8 bis 17 Uhr gefeiert.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des Landhandels Kapsner im Jahr 1924: Damals gründet Anton Posch, der Urgroßvater von Stefan und Bernhard Kapsner, den jetzigen Firmeninhabern, das ein kleines Lagerhaus am Bahnhof in Schechen.

1934 übernahmen die Großeltern Stefan und Maria Kapsner das Geschäft. Ein Lagerraum in einem Nebengebäude vom Wirt in Hochstätt war die erste Erweiterung.

1939 bauten die Eheleute Kapsner am Ortsrand von Hochstätt ein kleines Wohnhaus. Bereits 1946/47 entstand neben dem Wohnhaus das erste Lagerhaus. In den Folgejahren wurden die Lagerkapazitäten durch einen Hallenbau und die Lagerflächen im Außenbereich durch Grundstückszukäufe laufend erweitert. Da auch in der Nachbarschaft laufend neue Häuser gebaut wurden, lag der Betrieb plötzlich eingeengt in einem Mischgebiet. Expandieren war nicht mehr möglich.

2002 übernahmen Stefan und Bernhard Kapsner den Betrieb von ihren Eltern Stefan und Irmgard Kapsner, die die Firma seit 1976 geführt hatten.

Die beiden jungen Unternehmer waren agil und unternehmensfreudig. Der Standort und die Enge des bestehenden Betriebsgeländes waren stets hinderlich. Aus diesem Grund wolllten sie den Betrieb erweitern.

Als in Schechen neben der B15 ein neues Gewerbegebiet ausgewiesen wurde, ergriffen Stefan und Bernhard Kapsner die Chance und kauften ein Grundstück mit 9000 Quadratmetern.

Als erstes wurde eine Lagerhalle für diverse Waren und eine Werkstatt für den Fuhrpark errichtet. Der Betrieb arbeitete nun vorübergehend an zwei Standorten. Das Hauptgebäude mit Büros, Warenmarkt auf drei Etagen und einer weiteren Halle für Baustoffe wurden 2006 gebaut. Alle Gewerke wurden von einheimischen Baufirmen in hervorragender Weise erstellt.

Richtiges Sortiment für Markt in dieser Größe

Eine große Herausforderung war es, für den neuen Markt in dieser Größe das richtige Sortiment zu finden. Diese Aufgabe übernahm hauptsächlich Beatrice Kapsner.

Die Eröffnung ging am 8. März 2008, über die Bühne und fand bei den Kunden großen Anklang.

Durch die Expansionen in verschiedenen Geschäftsbereichen zeichnete sich schon bald eine Platzenge ab. So erwarb man 2013 das letzte verfügbare Grundstück im Gewerbegebiet Schechen mit einer Fläche von 8000 Quadratmetern. Um mehr Raum am bestehenden Standort zu gewinnen, wurde der Fuhrpark auf das neu erworbene Grundstück verlagert. Dort entstand eine neue Werkstatt mit Waschhalle und eine weitere Lagerhalle mit Büroflächen.

Die Firma Herrmann, Bauelemente, bisher im Verkaufsgebäude Untergeschoss eingemietet, wechselte in die größeren Räume im neuen Gebäude. Dadurch wurden im Untergeschoss dringend benötigte Verkaufsflächen frei.

Das zweite Büro und eine Außenfläche von etwa 1000 Quadratmeter nutzt ein Kranverleih aus München. Einen Teilbereich der Außenfläche belegt die Firma Sponfeldner, Garten und Landschaftsbau.

Reger Betrieb auf dem ganzen Gelände

Die neue Halle wurde unter Zeitdruck errichtet, denn sie sollte der Musikkapelle Hochstätt zur Feier ihres 30-jährigen Bestehens im Mai 2015 zur Verfügung stehen. Trotz widriger Witterungsverhältnisse war es ein gelungenes und gut besuchtes Fest.

Auch die Landjugend war mehrmals Gast mit der bekannten „Kobelparty“.

Grundsätzlich herrscht täglich reger Betrieb auf dem ganzen Gelände. Mehrmals jährlich gibt es verschiedene Veranstaltungen und Sonderaktionen. So zum Beispiel den Frühjahrsmarkt mit Musik, köstliche Verpflegung durch die Ortsvereine, Angebote und Rabattaktionen.

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