von Redaktion

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Außerdem gab es für ihn hohe Auflagen des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Das Ergebnis: Die Fassade des Itakerhofes blieb nahezu unverändert im Originalzustand erhalten. „Wir wollten das Gebäude auf keinen Fall kosmetisch zukleistern. Uns war wichtig, dass auch der Zahn der Zeit sichtbar bleibt“, erklärt Eik Kammerl dazu.

Fassade nahezu im Originalzustand

Für Beck und Fraundienst war das Bauprojekt „Bauer in der Au“ eine große Herausforderung. Das Gebäude befand sich zuletzt im Besitz der Kirche. Im Jahr 2011 wurde es zum Kauf angeboten. Das Zeitfenster dafür war extrem eng, darum musste die Entscheidung von Käuferseite her schnell fallen. „Wir haben aus einem Bauchgefühl heraus gehandelt“, erinnert sich Christoph Fecke, Geschäftsführender Gesellschafter von Beck und Fraundienst. Ein Gebäude, das jeder kennt und die Stadt prägt, wieder mit Leben zu füllen, habe einen ganz besonderen Reiz.

Christoph Fecke konnte sich verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für das Gutshaus vorstellen, beispielsweise als Erlebnisgaststätte oder als Hotel. „Wir haben verschiedene Konzepte bis zum Ende durchgespielt“, erzählt Fecke.

Mieter: Die Modefirma „Lieblingsstück“

Mit der Aschauer Modefirma „Lieblingsstück“ fand Beck und Fraundienst schließlich den passenden Mieter. Aus kaufmännischer Sicht bedeute ein einziger Mieter zwar immer ein Risiko, meint Christoph Fecke, aus architektonischer Sicht sei diese Entscheidung aber perfekt: „So konnte eine Planung aus einem Guss entstehen.“

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