von Redaktion

Jahrhundertelang ein stolzes Landgut, zuletzt über Jahrzehnte hinweg dem Verfall preisgegeben: Die Geschichte vom „Bauern in der Au“ ist in Rosenheim bestens bekannt. Beck und Fraundienst weckte das altehrwürdige Gebäude aus dem Dornröschenschlaf. Eine enorme, bauliche Herausforderung, denn für den Bauherren stand von Anfang an fest: „Der Bauer in der Au soll seine Seele behalten“.

Bauliche Herausforderung

Auf der einen Seite die Bahnlinie Rosenheim-Kufstein, auf der anderen Seite die Umgehungsstraße und dazwischen ein idyllisch anmutendes ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen inmitten saftiger Wiesen – größer könnte der Gegensatz nicht sein. Schon diese ungewöhnliche Lage macht den „Bauern in der Au“ zu etwas Besonderem.

Obwohl der historische Gutshof seit dem Jahr 1991 leer stand, blieb das Interesse an ihm von Seiten der Bevölkerung hoch. Dementsprechend kontrovers fielen die Diskussionen aus, als Beck und Fraundienst im August 2016 mit der Sanierung begann. Für den für die Planungen zuständigen Architekten Eik Kammerl kein Wunder: „Die Rosenheimer haben dieses Gebäude lieb gewonnen. Dementsprechend wichtig ist ihnen, was mit ihm passiert“, meint er.

Das Gebäude lieb gewonnen

Schon deshalb habe er „ungewöhnlich vorsichtig“ planen müssen.

Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Artikel 8 von 11