Was macht das Badria eigentlich so besonders? Schwimmbäder oder Thermen gibt es schließlich überall. Die Meisten sind neu, top-modern, dafür aber auch teuer und sehen irgendwie gleich aus.
Das Badria dagegen ist anders. Das Freizeitbad aus den 70er-Jahren hat etwas, das supertolle Wellnesstempel nicht haben: Charme und Geschichte!
Ein Bad mit Charme und Geschichte
Sicherlich lieben die Wasserburger ihr Badria auch deshalb so, weil sie so viele Erinnerungen an das Bad haben. Jeder war doch zumindest als Kind im Schulunterricht im Badria. Oder ließ sich als kleiner Zwack vom Bademeister erinnern, dass das Springen vom Beckenrand nicht gestattet ist. Hat erfolglos versucht, die alte Rutsche im Gaudibrunnen raufzuklettern und sich die Pommes vom Kiosk schmecken lassen.
Viele Wasserburger gehen auch heute regelmäßig in ihr Badria. Es gibt die Sauna-Fraktion, die voller Genuss gemeinsam schwitzt. Es gibt die Sportschwimmer, die im 12,5 mal 25-Meter-Becken ihre Bahnen ziehen. Sie trifft man allerdings selten an den Warmbadetagen. An denen gehört das große Sportbecken den älteren Herrschaften oder frischgebackenen Mamis beim Babyschwimmen.
Es gibt die Sommerabend-Bader, die nach der Arbeit noch in den Badria-See springen oder die Vollgepackten, die mit Sack und Pack ganze Sommertage beim Planschen, Sonnen und Grillen auf dem Freigelände verbringen.
Für sie alle ist es kein Problem, dass das Badria seit seiner Gründung im Großen und Ganzen gleich geblieben ist. Dass die Umkleidekabinen etwas eng sind, die Duschen wenig Privatsphäre zulassen und es keine Cocktail-Bar gibt. Ganz im Gegenteil: Sie lieben ihr Badria dafür, dass es so ist, wie es ist. Nicht superschick und top-modern, sondern gemütlich, entspannt, freundlich und charmant.
Allerdings muss man auch sagen: Im Badria gibt es alles, was das Bade-Herz begehrt: Eine große Liegewiese, auf der man im Sommer wunderbar in der Sonne dösen kann. Einen 2000 Quadratmeter großen Badria-See, in dem man sich vom Schwammerl-Springbrunnen das Wasser auf den Kopf prasseln lassen kann. Für das Vergnügen halten der Gaudi-Brunnen und actionreiche Rutschen her. Zum Entspannen laden das Warmwasserbecken, der Whirlpool und das Dampfbad ein. Im Saunabereich kann man in Blockhaus- oder Stollensauna schwitzen oder den Barfußpfad entlang wandern.
Zahlreiche Sanierungs-
maßnahmen erfolgt
In den letzten Monaten ist im Badria viel passiert. Es wurde energetisch saniert und hat einen frischen Anstrich bekommen. Im Gaudibrunnen kann man jetzt auch klettern, Whirlpool und Dampfbad erfreuen sich großer Beliebtheit.
Zum Schluss der Sanierung war noch der Saunabereich dran. Erst wurden ein neuer Saunagarten und ein Whirlpool gebaut, im Februar kamen ein neuer Wellnessbereich, getrennter Sauna-, Gastro- und Ruhebereich, barrierefreier Zugang sowie neue Sauna-Angebote dazu. Pünktlich zu seinem 40. Jubiläum heuer ist das Badria damit rundum erneuert. khe