Frühlingszeit ist Heuschnupfenzeit: tränende Augen, ständiges Schnäuzen und heftige Niesanfälle sind nicht nur eine Qual für die Betroffenen – am Steuer eines Fahrzeugs stellen Heuschnupfengeplagte eine ernst zu nehmende Gefahr für sich und andere dar. Das muss nicht sein! Vom täglichen Parken bis zum jährlichen Pollenfilterwechsel können Allergiker viel dafür tun, ihr Leiden zumindest im eigenen Wagen deutlich zu lindern. Der Pollenfilter sorgt dafür, dass Blütenpollen, Feinstaub, Dieselruß sowie Schimmelsporen nicht in den Innenraum geblasen werden. Fahrzeuge mit Klimaanlage verfügen bereits ab Werk über einen Standard-Pollenfilter. Bei Bedarf kann dieser gegen einen wesentlich leistungsstärkeren Aktivkohlefilter ausgetauscht werden. Beide Filtertypen haben jedoch nur eine begrenzte Lebensdauer. Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann, Allergologe und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, empfiehlt, „den Pollenfilter einmal pro Jahr zu wechseln. Wenn er sich mit Partikeln zusetzt, verliert der Filter nicht nur seine Schutzfunktion, sondern kann auch zur Brutstätte für Schimmelpilze und Bakterien werden.“ akz-o