Fast jeder zweite Unfall ist ein Park- und Rangierunfall. Hauptursachen sind die Fahrzeuggröße und schlechte Rundumsicht. Deshalb sind Vans und SUVs bei Parkunfällen am häufigsten betroffen.
Zu diesen Ergebnissen kommt ein gemeinsames Forschungsprojekt des Allianz Zentrums für Technik (AZT) und des Automobilzulieferers Continental. Laut der Studie kracht es bei 80 Prozent der Fälle beim Rückwärtsfahren. Einparkhilfen mit Warnfunktionen sind nur begrenzt geeignet, um Park- und Rangierunfälle zu vermeiden, da viele Hindernisse und die Seiten des Fahrzeugs oft nicht von den Sensoren erfasst werden. Abhilfe schaffen und mehr Sicherheit gewährleisten können hier nachrüstbare Rückfahrkameras.
Drahtlos oder kabelgebunden?
Kabelgebundene Rückfahrkameras werden häufig im Set mit einem zugehörigen Monitor angeboten. Hierbei handelt es sich um einen Flachbildschirm, der im Innenraum nur wenig Raum in Anspruch nimmt. Nachteil: Das Kabelziehen durch das ganze Fahrzeug ist wesentlich umständlicher.
Drahtlose Funksysteme lassen sich nicht nur schneller einbauen, sie helfen auch, wenn der Fahrer mit einem Wohnwagen oder Anhänger unterwegs ist, den Verkehr hinter dem Auto einzuschätzen. Die Kamera wird zum Beispiel am Anhänger, direkt am Dauerstrom oder an das Rückfahrlicht angeschlossen und ist somit immer sendefähig. djd