Tipps zum Start in die Freibad-Saison

von Redaktion

Morgentau auf der Wiese, der die Füße kitzelt. Leichte Gänsehaut auf dem Weg von der Umkleide drinnen zum Becken draußen, wo der aufsteigende Dampf auf der Wasseroberfläche eine wohlig-warme Wassertemperatur verspricht. Ein imposantes Vogelkonzert rundherum aus den Bäumen, aus dem Wasser ab und zu rhythmisches, regelmäßiges Platschen eines bis jetzt noch einsamen Kraulschwimmers. Ansonsten: unendliche Ruhe mitten in der Stadt, die erst in Kürze so richtig aufwachen wird. Schnell hinein ins warme Wasser, ein paar Bahnen schwimmen, den Körper so richtig in Schwung bringen und den Geist mit viel frischem Sauerstoff auf Trab, um danach umso ausgeglichener, wacher und energiegeladener hinein in einen neuen Tag zu starten.

Nicht nur morgendliche Frühaufsteher freuen sich auf den Start der neuen FreibadSaison 2018, auch die kleinen Wasserratten fiebern dem Badespaß draußen entgegen. Sie wollen am Nachmittag wieder hinauf auf die große Rutsche, diesen Sommer endlich richtig schwimmen lernen und das 50-Meter-Becken ganz durchschwimmen oder einmal quer durchtauchen – und natürlich ganz viel Eis schlecken in den Pausen.

Badesachen

richtig pflegen

Moderne Badebekleidung ist meist aus Funktionsfasern wie Polyester und Elastan hergestellt und je nach Einsatzgebiet teilweise noch mit einer besonderen Beschichtung behandelt. Chlor, Schweiß, Cremes, Sand, Sonne und Salzwasser setzen den Fasern aggressiv zu und können sie schnell schädigen. Deshalb gilt: Nach jedem Tragen die Schwimmbekleidung – wie auch Schwimmbrille und Bademütze – zumindest kurz mit klarem, kaltem Wasser ausspülen. Damit beugt man Ausbleichen der Farben, Funktions- und Formverlust sowie porösen Fasern vor.

Zudem sollte man nasse Badebekleidung nicht zu lange feucht im Plastikbeutel liegen lassen. Binnen weniger Stunden beginnt ansonsten Schimmel die Elastanfasern zu beschädigen und zerstört so nicht nur die Form, sondern auch die Optik. Auch in der prallen Sonne darf Badebekleidung nicht trocknen, da das Wasser im Stoff wie ein Brennglas wirkt und die Stoffstruktur schädigen kann. Am besten die nasse Bekleidung im Schatten an der Luft trocknen lassen. Petra Rapp

Artikel 11 von 11