In Deutschland gibt es rund 330 Ausbildungsberufe. Darunter sind viele, von denen man garantiert noch nie etwas gehört hat.
Unter all diesen Ausbildungsmöglichkeiten ist garantiert der Beruf, der wie für einen gemacht ist.
Mitten in der Praxis
Während einer Ausbildung lernt man mitten in der Praxis und für die Praxis. Man sammelt Erfahrungen fürs Leben, übernimmt Verantwortung, wächst mit den Aufgaben.
Mit eigenem Geld
Statt Taschengeld von daheim kann man endlich sein eigenes Geld verdienen. Auszubildende erhalten zum Beispiel während der Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie im Schnitt rund 1065 Euro im Monat. Ein erster Schritt in die Unabhängigkeit! Ausführliche Informationen zu den Wunschberufen, den durchschnittlichen Gehältern und Ausbildungsinhalten findet man im Berufenet der Agentur für Arbeit auf https://berufenet.arbeitsagentur.de.
Eine Alternative
zum Studium
Mit Abitur natürlich an die Uni? Das war gestern. Von 100 jungen Erwachsenen mit (Fach-) Hochschulreife entscheiden sich in Deutschland 23 für eine Berufsausbildung.
Umgekehrt braucht man nicht mehr unbedingt das (Fach-) Abitur, um nach der Ausbildung sein Wissen an einer Hochschule zu vertiefen. In Bayern öffnen unter anderem eine Meisterprüfung, der Abschluss an einer Fachschule beziehungsweise Fachakademie oder eine andere, vergleichbar anspruchsvolle Weiterbildung die Tür Richtung Studium.
In Deutschland ist nicht nur das Ausbildungssystem richtig gut, sondern auch das Angebot an Fort- und Weiterbildungen.
Einen ersten Überblick über die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten findet man zum Beispiel für das Handwerk auf den Seiten der Bildungszentren der bayerischen Handwerkskammern (www.hwk-bayern.de) oder bei der Offensive „Vorsprung durch Bildung“ der bayerischen Wirtschaft (www.bildunginbayern.de).
Fachkräfte gesucht!
Fachkräfte sind schon heute gefragt – und der Bedarf wird noch steigen. Das gilt besonders in Bayern, denn hier entwickelt sich die Wirtschaft weiterhin erfolgreich. Viele Arbeitgeber handeln vorausschauend und suchen nicht nur „alte Hasen“, sondern bilden heute die Fachkräfte von morgen aus.
Wenn man eine Ausbildung macht, verdient man in der Regel sein eigenes Geld. Jugendliche und junge Erwachsene, die eine vollzeitschulische Ausbildung machen und in dieser Zeit keine Ausbildungsvergütung bekommen, können nach dem BAföG gefördert werden.
Unterstützung vom Staat
Wer während der betrieblichen Ausbildung nicht bei den Eltern wohnt, kann im Bedarfsfall Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) gewährt werden.
Weitere Informationen hierzu gibt es im Internet auf der Seite www.arbeitsagentur.de.