Im Bau und Ausbau wird in Deutschland vieles durch Normen geregelt. Diese geben allen Beteiligten eine anerkannte Richtschnur für die Ausführung und Beurteilung von Handwerksleistungen an die Hand. Die DIN-Norm, die die Abdichtung von Gebäuden regelt, wurde im Jahre 2000 zuletzt überarbeitet. Zum besseren Verständnis von Abdichtungsarbeiten ist es auch für private Bauherren hilfreich, die Eckpunkte dieser neuen Norm zu kennen.
Eine wichtige Neuerung ist die Bestimmung von sogenannten Wassereinwirkungsklassen. Die Norm unterscheidet vier Hauptklassen. Diese geben an, wie stark die Feuchtigkeitsbelastung auf das Bauwerk ist, also zum Beispiel Spritzwasser, nicht drückendes oder drückendes Wasser. Abhängig von diesen Klassen sowie von Risskategorien und der Raumnutzung wählen Planer und Bautenschützer die Art der Abdichtung. Manche Produkte oder Systeme dürfen laut Norm nur bei bestimmten Wassereinwirkungsklassen eingesetzt werden. Mehr unter sg-weber.de. epr