von Redaktion

Wer sich verbessern will, so die Faustregel, muss von den Big Playern der Branche lernen – dies gilt quasi in allen Berufen. Im Fußball der Moderne, die Bundesligisten aus Leipzig oder Hoffenheim verkörpern diesen am auffälligsten, wird eine Sache immer deutlicher: Athletik und Individualförderung nehmen einen immens großen Stellenwert ein.

Während viele Fußballclubs, die in puncto Finanzstärke mittlerweile wie internationale Großunternehmen auf dem Markt auftreten, diesbezüglich wenig Probleme haben dürften, müssen kleine, finanziell nicht auf Rosen gebettete Vereine die fehlende Kaufkraft mit Innovation und Ideenreichtum wettmachen.

COROX – Training als Athletikpartner

Beim TSV 1860 Rosenheim vertraut man seit über drei Jahren auf ein Athletikprogramm namens COROX. Hans Friedl, unter anderem Physiotherapeut des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Bunds Deutscher Radfahrer und des Österreichischen Skiverbands, hat es mit seiner Erfahrung aus 25 Jahren im Leistungssport gegründet und versorgt damit die Rosenheimer, um Verletzungen zu vermeiden und Leistungspotenziale voll ausschöpfen zu können.

Mit Erfolg, denn nicht nur die Herrenmannschaft kann dank des Athletiktrainings eine äußerst positive Verletzungsstatistik vorweisen. Auch die Jugendmannschaften ab der U14 erarbeiteten sich nachweislich dank des wöchentlichen Athletiktrainings unter der Regie des US-amerikanischen Basketballprofis Jguwon Hogges starke Verbesserungen in allen Schnelligkeitsbereichen.

„Im Prinzip wollen wir mit unserem Fördercampus drei Dinge erreichen: die Konzepte des DFB effektiv umsetzen, Jugendliche optimal an einen möglichen Leistungsbereich heranführen, unsere Region und die umliegenden Vereine unterstützen“, bringt Andi Kubik, TSV-Jugendleiter, die Beweggründe des neuen Campus‘ auf den Punkt.

Dieser stellt vor allem für die Bereiche U10/U11 eine gute Möglichkeit für fußballbegeisterte Kinder dar, weiterhin im Heimatverein mit den Freunden spielen zu können und zusätzlich eine individuell geförderte Einheit beim TSV 1860 Rosenheim absolvieren zu können.

Für Jugendleiter Andi Kubik sollen die Kinder im Mittelpunkt stehen: „Mit dem Fördercampus kann man junge Talente zusätzlich zum Vereinstraining optimal fördern.

Spieler mit Potenzial können an den Leistungsbereich herangeführt werden oder sogar den Schritt zu unserem Kooperationspartner SpVgg Unterhaching wagen – natürlich nur wenn es passt.“

Rosenheimer Weg funktioniert gut

Der neue Rosenheimer Weg scheint richtig gut zu funktionieren.

Mit Geschick und einer Menge Tatendrang konnte man erstklassige Partner für sich begeistern und so Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene optimal fördern – die finanzielle Seite dabei immer im Blick. Kurz gesagt: Die besten Ideen kommen gleich als Taten zur Welt. Pointvogel

Von Athletiktraining bis zur Individualförderung
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