„Die zweite Saison wird immer die schwerste, das weiß jeder.“ (Uwe Seeler)
Diese altbewährte Fußballerweisheit gilt es dieses Jahr zu widerlegen! Letztes Jahr hatte der TC 1860 Rosenheim neben den anderen Aufsteigern noch den Status der Neulinge, die für alle gegnerischen Mannschaften schwer einzuschätzen waren. Prognosen waren im Vorhinein äußerst schwierig zu treffen und es ergab sich eine Saison mit vielen Auf und Abs.
Die vielen knappen Niederlagen gegen die Spitzenreiter taten zwar weh, dennoch hatte man im Nachhinein das Gefühl, sich bewährt zu haben. Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten: Was macht man mit dieser „schweren zweiten Saison“, und was ist die konkrete Zielvorgabe für die Mannschaft?
Konkurrenzfähig für die Spitze der Liga
Wie sich das in den Jahren seit der Bezirksliga so eingebürgert hat, zeigt die Blickrichtung der Mannschaft und des Vorstandes weiterhin nach oben.
Gerade die Spiele gegen Großhesselohe und Reutlingen im letzten Jahr, die man beide hätte gewinnen können, haben gezeigt, dass der TC 1860 Rosenheim durchaus konkurrenzfähig für die Spitze der Liga ist. Der sechste Platz am Schluss war zwar für die erste Saison in Ordnung, dennoch ist definitiv Spielraum nach oben. Konkret heißt das, dass in diesem Jahr tabellenmäßig schon die Top drei anvisiert sind und ganz oben mitgespielt werden soll. Das Ziel aufzusteigen wird zwar bewusst anderen Mannschaften wie Großhesselohe überlassen, der TC 1860 Rosenheim hofft aber natürlich, diese dabei ärgern zu können.
Fokus auf die
Doppel stärken
Spieltechnisch muss das Hauptziel in diesem Jahr sein, den Fokus auf die Doppel zu verstärken. Gerade nach ausgeglichenen Einzeln darf es nicht mehr so häufig passieren, dass das Spiel unglücklich im Doppel verloren wird. Dies gezielt anzusteuern ist schwierig, war jedoch immer ein Hintergedanke bei der Mannschaftsbildung für diese Saison.