Die Mannschaft
Besonders erfreulich ist es, dass sich der Stamm der Mannschaft wenig verändert hat. Besonders die altbekannten Verstärkungen aus Österreich Lukas Jastraunig, Max Neuchrist, Lenny Hampel, Sam Weissborn und Yannick Weihs, die schon jahrelang mit guten Leistungen erfreuen, werden weiterhin Teil des Teams sein. Wieder dabei sind ebenso die Neulinge aus dem letzten Jahr, Riccardo Bellotti, Thomas Statzberger und Rainer Eitzinger, die alle letztes Jahr besonders im Einzel glänzen konnten. Bellotti und Eitzinger müssen sich zwar im Moment noch von Verletzungen erholen, aber das Team geht davon aus, dass sie auch dieses Jahr wieder eine feste Rolle in der Mannschaft spielen. Neben den festen Größen gibt es besonders im vorderen Bereich neue Verstärkungen.
Neu an Position eins ist Sumit Nagal (ATP 220). Der junge Inder ist ein aufstrebender Spieler auf der Challenger-Tour, mit der Hoffnung, bald den ganz großen Sprung zu schaffen. Dahinter begrüßt der TC 1860 Rosenheim den Italiener Matteo Viola (ATP 283), die Spanier Javier Marti (ATP 293) und Carlos Gomez-Herrera (ATP 284), und den Argentinier Federico Coria (ATP 298). Sie sind alles gefestigte Größen auf Challenger-Ebene, die sich sicher gut in die Mannschaft einfügen werden.
Abgerundet wird der nominelle Kader von den Rosenheimern Florian Haslbeck und Bastian Rapp, die eventuell wieder Bundesligaluft schnuppern dürfen.
Die Gegner
Hauptaugenmerk bei den Gegnern der Saison liegt natürlich wieder auf den Münchner Konkurrenten aus Großhesselohe. Nachdem diese mit einem starken Team den Aufstieg knapp hinter Reutlingen verpasst haben, wollen sie es unbedingt nochmal wissen und stellen mit Florian Mayer (ATP 90) an eins wieder den stärksten Spieler der Liga. Auch dahinter haben sie sich nochmal verstärkt, und mit Ofner, dem deutschen Veteranen Matthias Bachinger und dem Österreicher Dennis Novak den Kader aus dem letzten Jahr nochmal aufgewertet. Doch aus dem letzten Duell wissen alle, dass alles passieren kann und wie es der Zufall so will, fällt das oberbayerische Derby auf den letzten Spieltag, der wohl wiederum entscheidend für den Aufstieg wird. Bekannt aus dem letzten Jahr sind auch die Gegner aus Würzburg, Ludwigshafen, Oberweier, Pforzheim und Hainsacker. Nominell hat sich bei ihnen nicht viel verändert, und besonders die Begegnungen mit Pforzheim und Oberweier nach den bitteren 4:5-Niederlagen werden spannend. Neu in der Liga sind Rüsselsheim und Amberg am Schanzl. Beides sind Aufsteiger aus der Regionalliga und stellen solide Teams, die jedoch hoffentlich machbar sind. Der TC 1860 Rosenheim freut sich auf ein äußerst spannendes Unterfangen, wenn das Projekt zweite Bundesliga in die zweite Runde geht.
Die Spieler sind guter Dinge, dass sich alte Fußballersprüche zumindest nicht auf ihre Mannschaft übertragen, und die Saison ein voller Erfolg wird.
Doch dazu gehören auch die Fans. Das Team hofft bei den Heimspielen auf zahlreiche Unterstützung der Fans!