Ob Sonnenbrand, Durchfall oder ein Splitter im Finger – mit einer Reiseapotheke kann man auch im Urlaub Beschwerden lindern und kleine Wunden selbst versorgen. „Zur Grundausstattung gehören die Medikamente und Verbandsmittel, die sich auch in einer Hausapotheke finden“, sagt Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland. Dazu zählen: Erkältungs- und Schmerzmittel sowie fiebersenkende Medikamente. Ebenso sollten Mittel gegen Durchfall, Erbrechen und Übelkeit dabei sein, aber auch solche, die Sonnenbrand und Insektenstiche lindern. „Um kleine Verletzungen versorgen zu können, braucht es Desinfektionsmittel für Wunden und Hände, eine Pinzette zum Entfernen von Fremdkörpern sowie Verbandsmaterial wie Pflaster und Mullbinden.“
Individuellen Bedarf berücksichtigen
Urlauber, die aufgrund einer chronischen Erkrankung regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten diese in ausreichender Menge mitnehmen. „Sprechen Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt ab“, rät Dr. Johannes Schenkel. Handelt es sich um verschreibungspflichtige Medikamente, sollte man sich von ihm eine Bescheinigung geben lassen. Beim Besuch im fremdsprachigen Ausland ist es hilfreich, wenn das Dokument in Englisch verfasst ist. So kann man Missverständnissen bei einer Zollkontrolle vorbeugen. Bei konkreten Fragen zur Mitnahme von Medikamenten kann die Botschaft des Reiselandes in Deutschland weiterhelfen.
akz-o