Die besten Tipps: Was Sie brauchen, wie Sie pflegen

von Redaktion

Parkett und Holz

Parkettböden im Wohn- und Schlafzimmer können auch aus weicherem Holz bestehen. Dagegen sollten in den stärker durch Laufwege beanspruchten Räumen wie Flur, Eingangsbereich oder Küche härtere Holzarten bevorzugt werden, rät Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie. Dazu gehören Eiche, Ahorn oder Buche. Weniger frequentierte Zimmer können etwa mit Kirschbaum, Fichte und Kiefer belegt werden. Die Widerstandsfähigkeit eines Parkettbodens wird übrigens in der Maßeinheit Brinell angegeben. Sehr harte Hölzer haben Werte von 40 und mehr. Gemessen wird der Brinellwert auf Basis eines Experiments des schwedischen Ingenieurs Johan August Brinell: Wenn eine Stahlkugel mit einem Durchmesser von zehn Millimetern auf Holz fällt, hinterlässt sie eine Kerbe. Klar: Je kleiner die Kerbe ausfällt, desto härter ist das Holz und damit desto größer der Brinell-Wert. Aber dass es später mal im Hausgebrauch und nicht beim Brinell-Testen Kratzer, Risse und kleine Dellen gibt: Holz an Möbeln oder auf dem Fußboden bekommt mit der Zeit kleine Schäden oder Gebrauchsspuren. Um diese zu beheben, empfiehlt die DIY Academy in Köln verschiedene Hausmittel. Kleine Kratzer im Holz könnten mit Zitronensaft und Pflanzen- oder Olivenöl behandelt werden. Zu gleichen Teilen gemischt wird es in Verlaufsrichtung des Kratzers mit einem weichen Tuch (kein Mikrofaser!) eingerieben. Kratzer in dunklem Holz können mit starkem Kaffee eingerieben werden. Kleine Dellen werden buchstäblich ausgebügelt: dazu den Schaden mit etwas Wasser aus einem Schwamm beträufeln, mit einem Tuch abdecken und vorsichtig darüber bügeln. Dies so lange wiederholen, bis das Holz ausreichend gequollen und die Delle kaum noch zu sehen ist. Für größere Risse oder Löcher gibt es verschiedene Spachtelmassen in Holztönen oder überstreichbarem Weiß. Diese lassen sich unterschiedlich dick auftragen.

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