Rote Bete – ein alter Hit wird wieder modern

von Redaktion

Geheimtipp im Garten

Rote Bete kennen viele nur aus der Konserve. Eigentlich schade, denn das Gemüse hat weit mehr zu bieten als rote Knollen – vor allem, wenn man es selbst im Garten anbaut. Wer sich einen Vorrat für den Winter anlegen will, sollte die Aussaat in den nächsten Monaten einplanen.

Zumal die Auswahl an Sorten groß ist. Rote Bete gibt es nämlich in vielen Formen – und Farben. „Neben den dunkelroten Rüben gibt es auch gelbe, weiße und rot-weiß geringelte Sorten“, erklärt Cornelia Lehmann, Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen (VERN).

Während moderne Züchtungen eine einheitliche dunkelrote Färbung aufweisen, sind Sorten wie die „Tonda di Choggia“ sogar pink-weiß geringelt. Wer die Rote Bete roh verzehren möchte, sollte die Sorten „Robuschka“, „Jannis“ oder den walzenförmigen „Marner Halanga“ anbauen – sie wurden auf Süße gezüchtet.

Das Gemüse wird ab Mitte Mai ins Beet gesät. Aber wer die Rüben einlagern will, sollte ab Ende Juni bis August säen.

Artikel 4 von 11