In einem Interview halten die beiden Kapitäne Christoph Börtschök von der Landesliga und Sebastian Leppert von der U23-Kreisliga einen Rückblick auf die abgelaufene Saison.
Wie seid ihr mit dem sportlichen Abschneiden eurer Mannschaften in der abgelaufenen Saison zufrieden?
Christoph Börtschök: Wir haben die Klasse gehalten, aber in der Rückrunde verpasst, schon vorzeitig alles klar zu machen.
Sebastian Leppert, U23: Gerade nach der Hinrunde mit nur einem Punkt aus 13 Spielen hat wahrscheinlich niemand mehr daran geglaubt, dass wir den Klassenerhalt schaffen würden. Umso zufriedener ist man am Ende, nach der Relegation als Sieger hervorzugehen.
Ihr habt die Relegation am Saisonende angesprochen, mit welchen Gefühlen erlebt man eine so dramatische Phase der Saison? Christoph Börtschök, für Sie war es ja nicht das erste Mal, für Sie, Sebastian Leppert, im Gegensatz totales Neuland.
Börtschök: Die Relegation ist natürlich etwas Besonderes. Da geht es um alles oder nichts, vom Prinzip ist es aber auch ein Spiel wie jedes andere Saisonspiel, das man gewinnen will. Wenn man das Ziel nach vier Spielen erreicht, ist es umso schöner.
Leppert: Dieses eine Spiel war in der abgelaufenen Saison noch mal ein Highlight. Der Druck war natürlich da, aber wenn du da als Sieger vom Platz gehst, fällt alles von einem ab, das ist ein wahnsinniges Gefühl.
Wie ist die Vorbereitung auf die neue Saison gelaufen?
Börtschök: Gut, denke ich, ordentliche Ergebnisse so weit ich das beurteilen kann.
Leppert: Bei der U23 ist die Vorbereitung im vollem Gange. Die Kreisliga ist nächste Saison brutal stark, die Vorfreude entsprechend groß.
Wie ist die Stimmung in den Mannschaften?
Leppert: Wir haben einige Neuzugänge in der U23, auch aus der U19 sind einige Eigengewächse neu mit dabei. Das muss erst mal zusammen wachsen. Die Stimmung ist gut und alle ziehen voll mit.
Börtschök: Die Stimmung ist sehr gut.
Was sind eure persönlichen Ziele und die der Mannschaft?
Börtschök: Ich hoffe, der Zusammenhalt im Team bleibt erhalten. Mich freut es, wenn immer mehr junge Spieler die Chance erhalten, zu spielen und sich die, die letztes Jahr dazugekommen sind, weiterentwickeln und ein Fortschritt zu erkennen ist. Das Mannschaftsziel ist klar der Klassenerhalt.
Leppert: Ich wünsche mir, dass wir uns als Spieler und Mannschaft weiterentwickeln. Natürlich wollen wir den Klassenerhalt so früh wie möglich fix machen.
Wie seht ihr die Entwicklung in euren Mannschaften?
Börtschök: Nach dem Umbruch 2017 war die Mannschaft komplett neu, viele junge Spieler zum Teil noch sehr unerfahren in dieser Liga, niemand hat uns den Verbleib zugetraut. Umso mehr freut es mich, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben. Luft nach oben ist bei vielen dennoch vorhanden, viele wissen gar nicht, was sie könnten.
Leppert: Sehr positiv, ich glaube, dass uns die offensive Spielweise von unserem neuen Trainer Rudi Schlosser sehr entgegenkommt.
Ihr spielt beide bereits seit der F-Jugend beim SB-DJK Rosenheim. Was ist das Besondere an diesem Verein?
Börtschök: Der SBR ist einfach mein Verein!
Leppert: Es ist für mich was ganz Besonderes, für den Sportbund zu spielen. Wenn man, wie ich damals in der F-Jugend, Spieler wie Chris Börtschök in der 1. Mannschaft sieht und irgendwann selbst mit ihm auf dem Platz stehen darf, ist das schon toll. Ich könnte mir aktuell nicht vorstellen für einen anderen Verein zu spielen.