Das gehört in die Frühstücksbox

von Redaktion

Über 100000 Erstklässler werden heute in Bayern eingeschult. In sehr vielen Familien taucht damit zum ersten Mal die Frage auf: Was kommt in die Frühstücksbox? „Eltern sollten nach Möglichkeit morgens mit den Kindern frühstücken und ihnen zusätzlich eine vollwertige Zwischenmahlzeit als Pausenbrot mitgeben“, rät Thomas Fischer Regionalgeschäftsführer der Barmer in Rosenheim.

Vollkornbrot und Obst

Für das Pausenbrot sind Vollkornbrot oder Vollkornbrötchen sowie ergänzend Milchprodukte wie Joghurt oder Quark, ein Stück Obst oder Gemüse wie zum Beispiel Apfel, Birne, Pfirsich, Möhre, Radieschen oder Gurke gut geeignet.

Wer lieber Wurst als Käse auf dem Pausenbrot mitnimmt, darf gerne auch auf fettarmen Belag, wie Schinken, Corned Beef oder Wurst aus Geflügelfleisch ausweichen. Den auch für die kleinen Schüler gilt: Für die Erhaltung des Wohlbefindens und der Gesundheit ist es wichtig, sich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Genug zu Trinken

Bei wärmeren Temperaturen sollten Eltern außerdem darauf achten, ausreichend Getränke als Durstlöscher mitzugeben. Zu empfehlen sind Wasser und ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee oder eine Fruchtsaftschorle in einem Verhältnis 1:5 bis maximal 1:3 Saft zu Wasser. „Auf Limonaden, Erfrischungsgetränke oder Eistees sollte man wegen des hohen Zuckergehaltes verzichten“, sagt Fischer. „Sie verstärken eher noch das Durstgefühl.“ Damit der Stoffwechsel optimal funktioniert, müssen Kinder ausreichend Flüssigkeit, über den Tag verteilt rund einen bis 1,5 Liter, aufnehmen.

Der perfekte Pausensnack

Hier ein kurzer Überblick, wie man in fünf Schritten zum perfekten Pausensnack kommt:

1.Brot und andere Getreideprodukte: Sie bieten Vitamine, Eiweiß, Stärke, Mineral- und Ballaststoffe. Bevorzugen sollte man stets Produkte aus dem vollen Korn wie Vollkornbrot, -brötchen und -flocken. Sie liefern mehr Nährstoffe als Produkte aus weißem Mehl und schmecken herzhafter.

2.Brotbelag: Abwechslung macht Appetit: Verwenden sollte man herzhaften Belag wie magere Wurst- und Käsesorten, Quark in verschiedenen Variationen oder einen vegetarischen Brotaufstrich.

Frische mit Gurke, Kresse und Co.

Gurkenscheiben, Radieschen, Schnittlauch, Kresse und Salatblätter geben die nötige Frische. Für alle, die es lieber süß mögen, sind Bananen und Apfelscheiben eine leckere Alternative.

3.Milch und Milchprodukte sind gut für die Knochen: Sie sind der beste Calciumlieferant. Insbesondere Kinder müssen mit diesem Knochenbaustein ausreichend versorgt werden. Milch ist somit eine wertvolle Ergänzung für den Pausensnack. Die Quark- oder Joghurtspeisen sollte man lieber selbst herstelle und mit Früchten und Getreideflocken variieren. Lecker ist zum Beispiel ein Naturjogurt mit 100 Gramm klein geschnittenen Früchten verrührt. Fertigprodukte enthalten meist beträchtliche Mengen Zucker.

Gemüse zum Knabbern

4.Obst und Gemüse gehören zu jedem Pausensnack. Verpackt in eine luftdichte Kunststoffdose sind zerkleinertes Obst und Gemüse am besten geschützt. „Nutzen Sie das abwechslungsreiche Gemüse- und Obstangebot, es kommt der Gesundheit zugute“, betont Thomas Fischer. Ein Obst- oder Gemüsesaft ist dazu eine gute Alternative.

Vorsicht vor gesüßsten Getränken

5.Getränke gegen den großen Durst: Getränke gehören zum Pausensnack. Damit der Stoffwechsel optimal funktioniert, müssen auch Kinder ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Wasser erfüllt als Transport- und Lösemittel der Nährstoffe wichtige Aufgaben im Körper. Trinkwasser, natürliches Mineralwasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind besonders geeignet. Auf gesüßte Getränke sollte man verzichten. Sie sind keine guten Durstlöscher und schlecht für die Zähne.

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