Über 23000 junge Menschen in Bayern sind in den letzten Tagen und Wochen im Handwerk ins Berufsleben gestartet. Bis Ende August registrierten die Handwerkskammern im Freistaat 23085 neue Lehrverträge. Im Vergleich zum Vorjahr ist das immerhin ein Plus von 0,9 Prozent.
„Es freut uns, dass sich wieder so viele junge Leute für eine Ausbildung in unserem Wirtschaftsbereich entschieden haben. Ich danke auch den Eltern, die ihre Kinder bei der Wahl einer dualen Ausbildung unterstützt haben“, betont der Präsident des Bayerischen Handwerkstages, Franz Xaver Peteranderl.
Idealer Einstieg
ins Berufsleben
Eine Berufsausbildung sei eine „ideale Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben“, so Peteranderl weiter: „Das Handwerk mit seinen rund 130 verschiedenen Ausbildungsberufen bietet für jedes Talent und jede Neigung etwas. Mit dem Gesellenbrief und entsprechender Berufserfahrung oder dem Meistertitel kann man hinterher immer noch studieren.“ Zusätzlich haben Auszubildende die Möglichkeit, mit dem „BerufsAbitur“ parallel zur Lehre die fachgebundene Hochschulreife zu machen.
Jugendliche, die bisher keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sollten sich weiter bewerben: Der Abschluss eines Lehrvertrags ist auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart noch möglich. Peteranderl weiß: „Im bayerischen Handwerk sind noch Tausende Lehrstellen frei. Erfahrungsgemäß werden in unseren Betrieben auch in den nächsten Wochen noch viele Ausbildungsplätze besetzt.“ Die Lehrstellenbörsen auf den Internetseiten der bayerischen Handwerkskammern bieten einen Überblick über freie Ausbildungsplätze in der Region. Neben den Kammern helfen Innungen, Verbände und die Agenturen für Arbeit bei der Suche.