Jahrtausendealte Traditionen und Natur pur

von Redaktion

Norden Perus gehört zu den empfehlenswertesten Destinationen im kommenden Jahr

Lonely Planet wählt den Norden Perus auf Platz drei der Best in Travel Liste der Regionen, die man 2019 besuchen sollte. Hauptargumente für die Wahl sind die Seilbahn nach Kuelap und die neuen Inlandsflugverbindungen in die Region.

Platz eins unter den Regionen belegt Piemont in Italien, Platz zwei ging an Catskills in New York, USA.

Peru ist ein extrem abwechslungsreiches und vielfältiges Land, das elf Ökoregionen und 84 der weltweit existierenden 117 Lebensraumtypen aufweist. Aufgrund seiner geografischen Gegebenheiten hat Peru eine unglaublich vielfältige Landschaft, die eine große Fülle natürlicher Ressourcen liefern. Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen wird Peru traditionellerweise in drei große Regionen unterteilt: Norden, Zentrum und Süden.

Die Schönheit, Vielfalt und spannende Geschichte Nordperus fasziniert Reisende aus aller Welt, die Region erfreut sich entsprechend zunehmender Beliebtheit.

Die Region Amazonas ist bekannt für ihre Nebelwälder und einzigartigen Mikroklimata und ist Lebensraum von Orchideen, Andenbären und Andenklippenvögeln. Sie beherbergt archäologische Stätten wie die rätselhafte Festung Kuélap, die am Übergang von den Anden zum Regenwald errichtet wurde, sowie geheimnisvolle Grabstätten und Sarkophage, die aus der Zeit stammen, in der hier die Chachapoyas herrschten.

Kolonialzeitliche Herrenhäuser und Balkone, heiße Quellen, malerische Seenlandschaften und gigantische Wasserfälle wie Gocta und Yumbilla machen diese Region zu einem Reiseziel mit unendlichen Möglichkeiten.

In den nordperuanischen Anden, 3000 Meter über dem Meeresspiegel, befindet sich die beeindruckende Festung Kuélap. Sie wurde von den Chachapoyas erbaut, einem präkolumbischen Andenvolk, das sich zwischen 800 und 1470 v. Chr. herausbildete. Aufgrund seiner Lage und Struktur wird angenommen, dass der Komplex der Verteidigung gegen andere Ethnien diente. Dennoch wurden die Chachapoyas schließlich von den Inkas erobert.

Inmitten grüner Berge steht eine weithin sichtbare, 20 Meter hohe Mauer, die die Stadt schützt. Der Eintritt ist nur über einen der drei extrem schmalen, Eingänge möglich.

Strände und

Mangroven

Die wunderschöne Küste von Tumbes erstreckt sich über verschiedenste Ökosysteme, darunter Sumpf, Mangrovenwälder, pazifischer Regenwald im Schutzgebiet Nationales Schutzgebiet Tumbes und äquatorianischem Trockenwald im Parque Nacional Cerros de Amotape. Tumbes ist das perfekte Ziel für Wassersportliebhaber oder zum Entspannen. Der weiße Sand von Punta Sal, die Ruhe in der Bucht Grau und in La Cruz, Playa Zorritos, die Aufzuchtstation für Spitzkrokodile in Puerto Pizarro und die viel gepriesenen ceviches de conchas negras, Ceviche mit schwarzer Muschel, sind Teil der Identität der Bevölkerung von Tumbes, die im Einklang mit dem Meer lebt.

Mehr unter www.lonelyplanet.com/best-in-travel und www.peru.travel/de.

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