Entwürfe immer mit der Baufirma durchsprechen

von Redaktion

Bauherren sollten die Entwürfe ihres neuen Hauses nicht nur kennen, sondern auch gut prüfen. Denn mit der Unterschrift unter dem Vertrag werden die Entwürfe Vertragsbestandteil, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Notwendige Änderungen sind später schwierig oder nur mit Zusatzkosten durchzusetzen. Am besten ist es, die vorliegenden Entwürfe schon vor dem Vertragsschluss durchzusprechen.

Bauherren halten die Entwurfsplanung oft für unverrückbar vorgegeben, erklärt der Verband. Fragen, ob die Aufteilung der Räume zu den Vorstellungen der Bauherren passt, ob es barrierearm ist und damit bis ins Alter bewohnbar bleibt, werden selten geprüft. Eine weitere Erfahrung der Experten: Bauherren beschäftigten sich früh und ausgiebig mit der Küchenplanung. Die Planung des Badezimmers oder der Gästetoilette wird oft vernachlässigt.

Die Pläne zu kontrollieren, ist aber nicht einfach. Denn Baufirmen liefern häufig gar keine Zeichnungen und Details. Um zu vermeiden, dass zum Beispiel die Sanitärobjekte nicht irgendwo im Bad montiert werden, empfiehlt der Verband Bauherren, selbst Wandansichten des Bads mit Fliesen aufzuzeichnen. So bleibt am Ende die Wandgestaltung nicht dem Fliesenleger überlassen.

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