von Redaktion

Straßenlaternen werben für nachhaltige Energiewirtschaft: Straßenlaternen sind eigentlich was Funktionelles. Anlässlich der Landesgartenschau im Jahr 2010 wurden die Lichtspender im Mangfallpark Nord zu Kunstobjekten, dank der Installationskünstlerin Sonja Vodermaier aus Hamburg. Ihr „Straßenlaternenwald“ ist eines von zehn künstlerischen Arbeiten für den sogenannten „Skulpturenweg Natur-Reflexionen“, der von Werner Böck, Mehrheitsgesellschafter von Marc’O Polo, und der Stadt Rosenheim initiiert wurde. Alle Kunstwerke setzen wichtige Themen unserer Zeit in Szene – wie Klimawandel, Energie, Wasser als Lebensquelle und Umgang mit Natur im urbanen Umfeld. Die Künstlerin Sonja Vodermaier legte bei der Inszenierung ihrer 32 Straßenlaternen besondere Aufmerksamkeit auf den Aspekt der nachhaltigen Energiewirtschaft. Seit dem vergangenen Jahr ist der Skulpturenweg um ein Kunstwerk ärmer: Der „Nabel der Welt“ ist weg. Die Stadt und die Firma Marc’O Polo als Besitzer haben sich darauf geeinigt, das Objekt zu entfernen. Der Grund: Das Beton-Kunstwerk war in seiner ursprünglich konzipierten Form mit Soundeffekten und Bewegungssensoren schon lange nicht mehr erhalten. Dazu kamen Vandalismus und Schmierereien. Den dauernden Beschädigungen habe man ein Ende setzen wollen, teilte die Stadt im Frühling vergangenen Jahres mit. wu/Foto Markus Kroneck

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