Das beginnende Jahr ist für Volkswagen ein Jahr großer Pläne und Umbrüche: Das Debüt der ersten vollelektrischen ID-Modelle steht bevor. Doch auch wenn die elektrischen Visionen beinahe zu schön sind, um wahr zu sein: Irgendwo muss das Geld dafür auch verdient werden. Dafür sind bodenständigere Autos zuständig – so wie der neue T-Cross.
Die Entwicklungsmannschaft hat sich das Segment und die Kundschaft ganz genau angeschaut und einen mit dem Polo eng verwandten Crossover auf die Räder gestellt, der optisch ein wenig Offroad-Romantik vermittelt, viele Individualisierungsmöglichkeiten bietet und doch solide auf dem Boden dieses preissensiblen Segments bleibt. So gibt es beispielsweise keine Allradversion und auch keine Hochleistungsvariante à la GTI oder R. Das überlässt man dem etwas höher angesiedelten und an den Golf angelehnten T-Roc.
Volkswagen hat den
T-Cross mit einer ganzen Reihe von elektronischen Sicherheitssystemen ausgerüstet. Dazu gehören beispielsweise eine Fußgängererkennung, eine Totwinkelüberwachung und ein Spurhalteassistent. Gegen Aufpreis gibt es einen adaptiven Tempomaten und einen Einparkassistenten. Der Sicherheit dient auch das hervorragende Licht; gegen Aufpreis gibt es LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten sind grundsätzlich verbaut.
Die Rückleuchten sind übrigens mit einem Reflektorband verbunden, das es bei Volkswagen sonst nicht so gibt. Es setzt einen eigenständigen Akzent an diesem Crossover, der sich ansonsten von seinen Markenkollegen nicht sonderlich abhebt. Immerhin bieten die Wolfsburger zahlreiche Formen der Individualisierung an. Neben drei Ausstattungsstufen gibt es ein sportliches R-Paket sowie Designpakete, deren liebevoll gestaltete Interieurs mit bunten Felgen korrespondieren. Die dreidimensionalen Dekore für die Armaturentafel wirken schick. Sie akzentuieren einen Innenraum, der sich in Anbetracht der Außenlänge von nur 411 cm ungewöhnlich großzügig gibt. Eine verschiebbare Rückbank gehört immer zum Serienumfang; sie sorgt für einen Kofferraum, dessen Volumen zwischen 385 und 455 Litern variabel ist. Trotz der erhöhten Sitzposition gibt es reichlich Kopffreiheit.
Zu guter Letzt sei noch auf die Infotainment- und Telematiksysteme hingewiesen. Volkswagen hat sich dieses Themas in Form mehrerer USB-Anschlüsse sowie einer kabellosen Lademöglichkeit für Mobiltelefone angenommen. Gegen Aufpreis gibt es ein 300-Watt-Lautsprechersystem. Zu den Hauptkonkurrenten des neuen
T-Cross zählen neben dem Schwestermodell Seat Arona der Peugeot 2008 und der Opel Crossland X.ampnet/jm