Tun es die eingelagerten Räder noch? Diese Frage stellen sich Autobesitzer im Frühjahr. Drei Punkte sind laut dem Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe unbedingt zu beachten: das Profil, das Reifenalter und der Check auf Schäden.
Der Gesetzgeber schreibt ein Mindestprofil von 1,6 Millimetern vor. Wer mit weniger erwischt wird, riskiert Bußgelder und Punkte. Experten der Initiative Reifenqualität des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) empfehlen aber mindestens drei Millimeter Restprofil. Das verringere etwa die Aquaplaning-Gefahr.
Das Reifenalter lässt sich ganz einfach feststellen: Jeder Pneu besitzt auf der Reifenflanke eine DOT-Nummer. Die ersten beiden Zahlen geben die Kalenderwoche an, in der er produziert wurde, die letzten beiden das Herstellungsjahr. DOT 1809 bedeutet also Kalenderwoche 18 im Jahr 2009 – dieser Reifen sollte im Laufe dieses Jahres getauscht werden.
Sichtbare Schäden sind eine Rote Karte für die erneute Montage eines Reifens. Platzt der Reifen oder verliert plötzlich Luft, kann das lebensgefährlich sein. Nach rund zehn Jahren härtet die Gummimischung von Reifen aus und wird porös. Dann haben sie am Auto nichts mehr verloren.djd