Wohnraum ist in Wasserburg Mangelware. Zahlreiche Bauprojekte in und um die Stadt sollen das ändern. Für eines davon war im September Spatenstich: In der Ponschabaustraße entsteht ein Holz-Hybridhaus mit 23 Wohnungen auf 1400 Quadratmetern Wohnfläche mit Gesamtkosten von rund 4,6 Millionen Euro. Das Grundstück ist Teil der Stadler-Stiftung und gehört der Stadt. Als es frei für eine Bebauung wurde, einigte sich der Stadtrat darauf, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Kaltmiete pro Quadratmeter soll bei unter acht Euro netto liegen.
Von der Regierung von Oberbayern gab es einen Zuschuss von 1,6 Millionen Euro und die Zusage für ein zinsgünstiges Förderdarlehen von 2,5 Millionen Euro. Im Frühsommer 2020 soll das Projekt fertiggestellt sein.
In der Herrmann-Schlittgen-Straße baut die gemeinnützige GWG 33 Mietwohnungen, die Mieterbenennungsrechte hat sich die Stadt für 25 Jahre gesichert.
120 Wohnungen mit sozialer Bindung
Im Ringelnatzweg entstehen demnächst durch die Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises 16 Mietwohnungen und in der Dr.-Fritz-Huber-Straße plant ein privater Bauherr 47 Mietwohnungen. Insgesamt entstehen 120 Wohnungen mit sozialer Bindung. „Angesichts des aktuellen Themas der Wohnungsnot wollten wir in Wasserburg ein Zeichen setzen“, freut sich Bürgermeister Michael Kölbl.khe