Stau vermeiden

von Redaktion

Fünf „Sünden“, die zum Stau führen

Wenn alle Autofahrer ein paar Regeln beherzigen würden, ließen sich viel mehr lästige Staus vermeiden. Die Aufzählung der stauverursachenden Angewohnheiten beginnt mit zu dichtem Auffahren. Dieses führt oft zu abrupten Bremsmanövern, wenn das vorausfahrende Fahrzeug langsamer wird. Daraus resultiert vielfach eine Kettenreaktion, weil die nachfolgenden Autofahrer ebenfalls „in die Eisen steigen“ müssen. Stauforscher haben dafür den Begriff „Schmetterlingseffekt“ geprägt.

Als weitere wichtige Auslöser von Staus sehen Wissenschaftler das sogenannte „Kolonnenspringen“ und plötzliche Überholvorgänge an. Sie zwingen ebenfalls häufig zu heftigem Bremsen – und schon wieder droht eine Kettenreaktion.

Ähnlich verhält es sich mit Fehlern beim Reißverschlussverfahren: Autofahrer passen sich nicht geschmeidig genug der Geschwindigkeit auf der Nebenspur an. Das unterbricht dann den Verkehrsfluss, ebenso wie zu frühzeitiges Einfädeln in den Verkehr auf der Nebenfahrbahn. Dadurch bleibt die eigentlich beabsichtigte Wirkung des Reißverschlussprinzips nur allzu oft auf der Strecke. Stattdessen kommt der fließende Verkehr zum Erliegen.

Stoßzeiten meiden

Zum Entstehen von Staus tragen auch Autofahrer bei, die sich genau dann auf den Weg machen, wenn alle unterwegs sind, ohne das eine Notwendigkeit besteht. Stattdessen sollte man Hauptverkehrszeiten vermeiden. Die Kapazität vieler Verkehrswege ist schlicht und einfach begrenzt. Die Sättigungsgrenze einer Straße soll laut Verkehrsforschern bei 1500 bis 2500 Fahrzeugen pro Stunde und Spur liegen, vorausgesetzt, die Fahrzeuge bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 80 bis 100 km/h fort. Durch schnelleres beziehungsweise langsameres Fahren verringert sich wiederum die Kapazität von Verkehrswegen. (ampnet/Sm)

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