Wenn man nicht vom Fach ist, kann man sich unter den Hochspannungsnetzgeräten der Heinzinger electronic GmbH zunächst nicht viel vorstellen. Die Berührungspunkte der Bewohner des Landkreises Rosenheim sind in der Regel nur gering und das Unternehmen als Arbeitgeber daher noch eher unbekannt. Dies ist jedoch völlig unberechtigt, denn die Firma feiert in diesem Jahr bereits ihr 60-jähriges Bestehen und hat besonders in den letzten Jahren ein beachtliches Wachstum hingelegt. „Wer den Namen Heinzinger electronic hier in Rosenheim hört“, sagt Inhaber und Geschäftsführer Alfred Werndl, „antwortet meist, dass er bislang noch nichts von uns als Arbeitgeber gehört hat – das möchten wir ändern.“ Mittlerweile sind fast 100 Mitarbeiter am Standort (an der Grenze zwischen Kolbermoor und Aicherpark) tätig und arbeiten daran, hochwertige Industrienetzgeräte für namhafte internationale Kunden der verschiedensten Branchen zu entwickeln, zu fertigen und zu vertreiben.
Kompetenz und Leidenschaft seit
60 Jahren
Die Produkte des Unternehmens sind für die Anwendungen in verschiedenen Branchen geeignet, inklusive Forschungs- und Entwicklungsbereichen, bei denen hohe Genauigkeit besonders wichtig ist. Sie werden beispielsweise in der Automobilbranche für Prüfstandssysteme benötigt, um bei der Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos Batterien und Antriebssysteme zu testen. Magnetstromversorgungen sind ein weiterer Schwerpunkt von Heinzinger electronic. Netzgeräte für Magneten werden für Beschleuniger in der Wissenschaft und Industrie eingesetzt, z.B. für den Teil-chenbeschleuniger im CERN oder zur Krebstherapie mit Protonenstrahlen. Seit der Gründung hat sich Heinzinger einen hervorragenden Ruf bei Kunden in bekannten Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten erarbeiten können.
E-Mobilität – Medizintechnik – Hochspannung
Um ihre Zukunftsfähigkeit braucht sich die Heinzinger electronic GmbH daher keine Sorgen zu ma-chen: Der Ausbau der Elektromobilität und die Entwicklungen in der Medizintechnik führen zu einer verstärkten Nachfrage nach zuverlässiger und hochwertiger Technik. „Da wir seit Jahren stark wachsen, suchen wir stetig qualifizierte und engagierte Mitarbeiter. „2019 nehmen wir außerdem eine weitere Halle in Betrieb, um unsere Produktionskapazitäten auszuweiten und werden dafür 1,5
Millionen Euro in den Standort Rosenheim investieren“, so Werndl. „Als mittelständischer Betrieb suchen wir Persönlichkeiten, die zu uns passen und unsere Werte leben.“ Insbesondere Positionen für Facharbeiter, Ingenieure und Techniker, die im Bereich Elektrotechnik und Mechatronik ausgebildet sind, werden bei Heinzinger laufend ausgeschrieben.
Für das mittelständische Unternehmen ist es selbstverständlich, jungen Menschen eine gute Ausbildung zu ermöglichen und sich damit Fachkräfte zu sichern. Für das Engagement als
Ausbildungsbetrieb ist die Heinzinger electronic GmbH 2018 sogar mit dem
Martha-Pfaffenberger-Ausbildungspreis der Stadt Rosenheim ausgezeichnet worden. Derzeit bildet Heinzinger Elektroniker für Geräte und Systeme sowie Industriekaufleute aus. „Dass wir ein attraktiver Arbeitgeber sind, zeigt sich vor allem daran, dass viele Mitarbeiter eine langjährige Betriebszugehörigkeit haben. Ehemalige Auszubildende findet man in fast allen Abteilungen des Unternehmens wieder und unsere Unterstützung für Weiterbildungen z.B. zum Techniker wird gerne angenommen“, sagt Alf-red Werndl, „Wir setzen auf den Gestaltungswillen unserer Mitarbeiter und realisieren mit Leidenschaft anspruchsvolle und innovative Lösungen für unsere Kunden. Als inhabergeführtes Unternehmen bieten wir eine familiäre Atmosphäre und kurze Dienstwege.“
Alfred Werndl, Geschäftsführer und Inhaber der Heinzinger electronic GmbH, ist sehr stolz auf die Entwicklung des Unternehmens. 1992 wurde Heinzinger durch die Knürr AG übernommen. 2002 nutzte Werndl die Chance, das Unternehmen durch ein Management-Buy-Out aus der Knürr-Gruppe herauszulösen und damit den Standort Rosenheim zu erhalten. Seitdem steht das Unternehmen wieder auf eigenen Beinen, und das mit Erfolg.