Holz und Edelstahl ist als reizvoller Materialmix im Trend. Auch bei Treppen bietet sich an, Stufen aus Holz mit einem Edelstahl-Handlauf zu kombinieren. Doch Konstrukteure stellt das mitunter vor Herausforderungen, vor allem bei freitragenden Modellen wie der Buchertreppe. Denn die Stufen sind bei diesem System nur an einer Seite mit Stahlbolzen in der Wand verankert. Deswegen kommt auch dem Geländer eine statische Funktion zu.
„Stahl hat eine höhere Festigkeit als Holz. Daher lassen sich in Stahl bei gleicher Leistung kleinere Querschnitte realisieren“, erläutert Andrea Köcher, Geschäftsführerin der Treppenmeister-Partnergemeinschaft. Fallen Handläufe aus Holz sehr stabil aus, weil sie viel zu halten haben, können Geländer aus Edelstahl eleganter gestaltet werden. „Sie sind mit ihrer klaren Optik wie gemacht für die schwerelos wirkende Buchertreppe“, freut sich Köcher.
Die Stufen sind aus Hartholz wie Esche, Buche oder Eiche gefertigt. Für den Handlauf wird geschliffener Edelstahl verwendet, der beim Greifen nicht glatter ist als ein geölter oder lackierter Holzhandlauf. Mit dem Handlauf aus Stahl lassen sich architektonische Verbindungen zum Wohnraum – beispielsweise zu den Türgriffen – schaffen. Die Treppen lassen sich individuell an viele Grundrisse anpassen, denn sie können gerade, gewendelt, rund oder sechseckig nach oben verlaufen.