Wanderferien im Tessin

von Redaktion

Mehrtagestour mit hochalpinem und mediterranem Flair

Entschleunigen und den Alltag hinter sich lassen – wo kann man das besser als auf Schusters Rappen. Das Tessin bietet viele abwechslungsreiche Mehrtageswanderungen, die zur aktiven Erholung einladen, neue Energie geben und mit herrlichen Ausblicken belohnen.

Drei Tage lang auf faszinierenden Wegen wandern, mit einer spektakulären Aussicht auf den Golf von Lugano, die Alpen und die Poebene: Neben der einzigartigen Geologie, Flora und Fauna dieser Region bietet diese Wanderung auch Übernachtungsmöglichkeiten in Berghütten, die mit regionaler Küche verwöhnen. Die Route erstreckt sich über insgesamt 44 Kilometer und überquert immer wieder die Landesgrenze ins nahe Italien, wie einst die Schmuggler in dieser Gegend. Von Lugano aus geht es mit der Seilbahn auf den Monte Bre auf 933 Meter. Im Künstlerdorf Brè beginnt der Anstieg zum Monte Boglia auf 1516 Meter. Entlang der „Denti della Vecchia“ geht es zur Capanna Pairolo, dem ersten Etappenziel. Hüttenwirtin Michela Dellatorre sorgt dort seit über 17 Jahren für eine gastfreundliche Atmosphäre.

Die zweite Etappe führt über ein Kalksteingebiet bis zum Monte Bar. Nach einer Rast auf dem San Lucio folgt eine Panorama-Gratwanderung entlang der Landesgrenze auf den höchsten Gipfel der Gegend, den 2115 Meter hohen Gazzirola. Übernachtet wird dann in der Capanna Monte Bar. Geführt wird die Hütte von Alessandro Müller; im Restaurant mit großem Panoramafenster mit Blick auf die Lichter von Lugano verwöhnen sie ihre Gäste mit lokalen Spezialitäten. Vor dem Abstieg geht es hoch zum Gipfel des Monte Bar und dann weiter Richtung Motto della Croce.

Die letzte Wanderetappe führt vorbei am Monte Bigorio und dem Kapuzinerkloster Santa Maria del Bigorio, bis schließlich Tesserete erreicht wird. Wer will, kann sich im Kloster noch einen Nocino Ticinese als Souvenir mit nach Hause nehmen – der schmackhafte Baumnuss-Likör wird von den Mönchen selbst gebraut.

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