In der deutschen Offroad-Szene sind der Jeep Cherokee und Wrangler schon lange etabliert. Nachdem der Cherokee im Herbst vergangenen Jahres ein Facelift bekam, spendiert Jeep jetzt den Topversionen von Cherokee und Wrangler einen neuen Zwei-Liter-Turbobenziner, der den 3,2-V6-Benziner ablöst. Die 2,2-Liter-Dieselaggregate bleiben nach wie vor im Portfolio.
Die Drehmomentverbesserung des agilen Reihen-Vierzylinders mit Start-Stopp-Technologie im Vergleich zum Sechszylinder kommt unter anderem durch den zweiflutigen Turbolader mit geringer Massenträgheit sowie dem elektronisch gesteuerten Bypass-Ventil zustande.
Cherokee und Wrangler aufgerüstet
Das sorgt im 4,64 Meter langen Cherokee für einen kräftigen Antritt. Zudem läuft er zwar nicht unhörbar, aber kultiviert.
Der Turbomotor mit variablen Ventil-Steuerzeiten zeigt bereits knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl ordentliche Zugkraft. Kurven meistert der Mittelklasse-Geländewagen sicher.
Die Lenkung arbeitet angenehm straff und präzise. Bodenunebenheiten werden sauber absorbiert und das Fahrwerk ist straff gefedert. Die Kraft wird serienmäßig mittels einer Neun-Gang-Wandlerautomatik, die auch per Schaltpaddeln am Lenkrad bedient werden kann, auf die Straße gebracht.
Der robuste Wrangler kommt mit einer Acht-Gang-Automatik daher.
Drei Allradsysteme zur Auswahl
Selbstverständlich für Offroader sind sowohl Cherokee als Wrangler serienmäßig mit einem Allradsystem ausgestattet. Beim Cherokee stehen drei Allradsysteme zur Wahl: Active Drive I, Active Drive II (nur für den Diesel) und für den Trailhawk Active Drive Look mit Geländeuntersetzung.
Über einen Drehknopf auf der Mittelkonsole können die verschiedenen Fahrmodis Auto, Snow, Sport, Sand/Mud und beim Trailhawk zusätzlich noch Rock mit sperrbarem Hinterachsdifferenzial gewählt werden. Da steht dem Fahrspaß nichts mehr im Weg.
ampnet/uk