Wie die Last zur Lust wird

von Redaktion

Während in der Vergangenheit relativ leicht zu klären war, welches Fahrzeug zu wem passt, ist das heute angesichts der Fülle immer neuer Modelle und vor allem neuer Fahrzeugsegmente immer schwieriger. Die junge Familie will oft nicht einfach einen Kompakten, in den alle zur Not passen – da wird eher mal mit einem vom Kleintransporter abgeleiteten Hochdach-Kombi oder mit einem preiswerten SUV geliebäugelt. Senioren pressen sich nicht mehr in irgendein Gefährt – viele von ihnen haben die Vorteile der hohen Sitzposition, des leichten Ein- und Aussteigens und der guten Rundumsicht in einem SUV oder einem Van schätzen gelernt.

Das alte Schema – das Coupé für Singles und Senioren, die Limousine für die reifere Generation und der Kombi für Beruf und Familie – ist jedenfalls passé. Beim Thema Freizeit und Familie muss sich der klassische Kombi gegen die Vans und SUV’s behaupten. Und das gelingt ihm auch – Kombis sind nicht out, weil sie heute viel chicer und pfiffiger gestylt sind und nicht einfach als praktische Lasttiere angeboten werden.

Die Qual der Wahl beim Fahrzeugkauf

Wer sich heute eines dieser Fahrzeuge kaufen will, hat nun die Qual der Wahl. Die meisten Hersteller bieten oft mehrere Modellreihen der modernen und beliebten „Laster“ an. Da heißt es, immer wieder vergleichen und dabei das eigene Budget nicht aus dem Auge verlieren. Zu betrachten sind das Platzangebot vorn und im Fond sowie die Größe des Gepäckraumes im Verhältnis zur Außenfläche. Pluspunkte sind zum Beispiel eine verstellbare Rücksitzbank oder ein variabler Ladeboden.

Aber selbstverständlich darf ein Familienauto auch Spaß machen. Deshalb sind natürlich auch deren Temperament und Handling zu bewerten. Wie gut beschleunigt ein SUV im Vergleich zu einem identisch motorisierten Kombi oder Van? Wie gut lässt sich das jeweilige Auto ums Eck zirkeln? Wichtig ist ein möglichst harmonischer Kompromiss aus Agilität und Komfort, einem weiteren Bewertungspunkt. Hier spielen neben der Federung auch das Innengeräusch, die Qualität der Sitze und der Bedienungskomfort sowie die Vernetzungs-Möglichkeiten eine entscheidende Rolle.

Und wenn es um die Kosten geht, sollten nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der Kraftstoffverbrauch und die Kosten für Steuer und Versicherung betrachtet werden.bem

Artikel 3 von 8