Schätze der Natur

von Redaktion

Heilkräfte aus der Tiefe der Erde

Erfolgreich bestätigen die „Euganeischen Hügel“ ihren guten Ruf als Gesundheits- und Genuss-Klassiker.

Sechs Tage lang dauerte die Schöpfung aus dem Nichts. Doch fehlte da nicht etwas? Um den folgenden Ruhetag besser genießen zu können, schuf Gott vorsorglich noch einen Fußschemel in Form einer kleinen vulkanischen Hügelkette. Er stellte ihn auf an einem der schönsten Orte der Erde und ließ es sich im Rückblick auf sein vollendetes Schöpfungswerk wohl ergehen.

Wohlergehen für Leib und Seele

Gottes Fußschemel von einst hat sich in Form der Euganeischen Hügel erhalten. Diese erwiesen sich auch später noch als bestens geeignet, zum Wohlergehen von Leib und Seele beizutragen.

Die landschaftliche Ausstrahlung ist es jedoch nicht allein, die den Reiz der Region ausmacht. Denn als man sich auch dem Erdinneren zuwandte, stieß man auf neue, bislang unbekannte Segnungen der Natur. Diese überstiegen sogar noch die bahnbrechenden Erkenntnisse des Pfarrers Kneipp und kamen einer gesundheitlichen Revolution gleich. Denn nirgendwo im weiteren Umfeld fand sich eine bessere Qualität des Thermalwassers, dessen Anziehungskraft eine wahre Prozession zu den Hügeln auslöste.

Denn wie in einem Trichter, so lautete die Erkenntnis, sammelt sich das Regenwasser zwischen den Hügelkuppen, um sogleich im Erdreich zu versickern. Dort begibt es sich als Grundwasser auf eine lange Reise, um schließlich nach 30 Jahren gefiltert und angereichert bei den Termae Abano Montegrotto anzukommen. Schnell entwickelten sich die beiden Orte zu „Hauptstädten“ der Thermalbehandlung, die bis heute zur Perfektion heranreifte. Dafür genügt ein Blick in die Palette der Angebote vom ehrwürdigen Abano Ritz bis zum stilvollen Panorama Plaza.

Villen und Weine

Bemerkenswert sind auch die kulinarischen Genüsse, mit denen die Region aufwartet. Dazu gehört vor allem der Wein, der sich an den Hängen der Hügel vortrefflich entfaltet.

Einen architektonischen Höhepunkt stellt das Dorf Arqui Petrarca dar. Einen Pluspunkt kann das Dorf für sich verbuchen, weil sich hier das Wohnhaus des Dichters Petrarca befindet. Weniger dörflich präsentiert sich das Städtchen Monselice am Südrand der Euganeischen Hügel. Die angelegten Gärten geben den Blick frei hinunter zum Zentrum. Um dorthin zu gelangen, führt der Weg vorbei an sieben Kirchen, die den selbstbewussten Versuch darstellen, mit dem „Ewigen Rom“ zu konkurrieren. Es ist jedoch die Gelateria im Zentrum, die das Versprechen einlöst, in der Region unübertroffen zu sein.Kregel

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