Königin der Beerenfrüchte

von Redaktion

Erdbeeren zählen zu den beliebtesten Früchten der Welt. Doch wer kennt eigentlich die Herkunft oder Geschichte der roten Beere? Erdbeerbauer Josef Hausner aus Burgkirchen weiß allerlei Hintergründe über die süße kleine Frucht. „Dass die Blüten der Erdbeerpflanze wie kleine Heckenrosen aussehen, ist kein Zufall, denn die Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse“, erklärt er.

Durch zufällige Kreuzung entstanden

Die heute bekannte großfruchtige Kulturerdbeere stammt nicht von der in Mitteleuropa heimischen Walderdbeere ab. Sie entstand durch die zufällige Kreuzung der kleinen amerikanischen Scharlach-Erdbeere mit der in den chilenischen Anden vorkommenden Chile-Erdbeere. Entdecker brachten beide Sorten nach Europa.

Seit Jahren beliebt: Erdbeeren zum Selbstpflücken. Am besten erntet man in den frühen Morgenstunden, dann ist das Aroma am intensivsten. Man sollte darauf achten, dass der Blattkranz der Erdbeeren frisch und grün ist, dann sind auch die Früchte frisch. Da Erdbeeren druckempfindlich sind, sollte man sie am Fruchtstiel ernten, und zwar immer so, dass die Kelchblätter an der Erdbeere bleiben. Werden diese entfernt, kann beim Waschen der Erdbeeren Wasser durch die Öffnung eindringen und die Erdbeeren verwässern.

Die Beeren können maximal zwei Tage lagern, idealerweise bei Temperaturen von Null bis zwei Grad. Eingefrorene Erdbeeren sind bis zu zehn Monate haltbar.

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