Optisch betrachtet gibt es bei Klimageräten vor allem einen Unterschied: Entweder muss man einen Kasten an der Außenwand installieren oder nicht. Aber es gibt in technischer Hinsicht natürlich noch mehr zu bedenken, wenn es um Klimaanlagen geht.
Gibt es zwei Teile, handelt es sich um ein Split-Gerät. Ein Teil davon ist fest im Raum installiert und durch Leitungen für das Kühlmittel mit dem Teil im Außenbereich verbunden. Der Vorteil: Der oft laute Kompressor steht draußen, wodurch das Gesamtsystem im Betrieb deutlich leiser für die Nutzer ist als Monoblockgeräte. Der TÜV Rheinland rät daher im Schlaf- oder Wohnzimmer zu dieser Variante.
Außerdem seien Split-Klimageräte im Allgemeinen wirkungsvoller und effizienter als die zweite Variante, die Monoblock-Geräte. Aber sie sind um einiges teuer und aufwendiger zu installieren. Der TÜV empfiehlt, sie nur von einem Fachmann aufbauen zu lassen, da hier auch baurechtliche Vorschriften beachtet werden müssen.
Monoblock-Geräte kann man dagegen einfach überall hinstellen, wo gerade etwas Abkühlung gebraucht wird. Ihre warme Abluft wird mit einem Schlauch durch ein gekipptes Fenster abgeleitet. Der Nachteil: Dadurch kommt wieder warme Luft von außen in den Wohnraum, erläutert der TÜV. Das steigert den Energieverbrauch der Anlage.