Die abgelaufene Saison war für den Sportbund ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt. Zuerst gut gestartet, dann acht Niederlagen in neun Spielen zum Abschluss des Herbstes. Drei Trainer. Ein guter Rückrundenstart und am Ende in Erlbach zum direkten Klassenerhalt gezittert. Wie Kapitän Christoph Börtschöck auf die vergangene Saison blickt und was er sich für die kommende Spielzeit wünscht, erzählt er im Interview.
Bei dem Auf- und Ab in der letzten Saison – wünscht man sich da auch mal eine langweilige Saison im Tabellenmittelfeld oder kann der Sportbund nur spannend auf der Rasiermesserklinge eine Saison zu Ende spielen ?
Natürlich wünscht man sich eine Saison, in der man schon Wochen vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt eingetütet hat. Ständig am Limit und am Rande des Abstiegs oder in der Relegation zu spielen ist zum einen physisch sehr anstrengend, aber auch mental belastend.
Es gab viele Abgänge beim Sportbund, unter anderem das Sturmduo Michael Barthuber und Daniel Kobl. Lässt sich das kompensieren durch mannschaftliche Geschlossenheit? Wen siehst Du am ehesten als deren Nachfolger ?
Das uns unser 20-Tore Sturmduo verlässt, tut natürlich sehr weh, nicht nur sportlich gesehen, sondern auch menschlich. Beide sind super Typen und waren fester Bestandteil der Mannschaft. Wir werden aber trotzdem unsere Hausaufgaben machen und die nötige Anzahl Spiele gewinnen. Wer die Tore dafür macht, spielt am Ende keine Rolle.
Die Ergebnisse in der Vorbereitung waren bisher gut. Zuletzt konntet Ihr Euch im Totopokal gegen die Ligakonkurrenten aus Holzkirchen, Kastl und Traunstein durchsetzen. Was ist Dein Fazit zum „neuen“ wieder sehr jungen Team?
Ein persönliches Fazit zu ziehen ist schwer, da ich leider acht Tage im Urlaub war, konnte ich bisher selbst nur ein Vorbereitungsspiel machen und am Blitzturnier im Totopokal mitspielen, aber was man im Training sieht, stimmt mich positiv, auch wenn erfahrene Leute den Verein verlassen haben.
Du warst letztes Jahr einer von zwei Spielern der Landesliga Südost, die jede Spielminute der Saison auf dem Platz standen. Der Kapitän geht nie von Bord oder?
Ja, auf die perfekte Saison, jede Minute auf dem Platz zu stehen, habe ich zum Schluss schon hingearbeitet. Solange ich verletzungsfrei bleibe, versuche ich immer, 100 Prozent für die Mannschaft zu geben.
Dein Ausblick für die anstehende Saison?
Wichtig ist ein guter Start, wo die Reise dann hingeht, wird man sehen. Die Klasse werden wir trotzdem sicher halten.