Mit dem neuen Opel Astra scheinen die Rüsselsheimer an den Erfolg des legendären Vorgängermodells Kadett anknüpfen zu wollen. Dazu hat Opel nun einen völlig neuen Astra auf die Räder gestellt. „Wir haben das Fahrzeug entwickelt, als es noch keine Zusammenarbeit mit PSA gab. Es hat also ganz eigene Gene“, so Peter Seitz, Produktmanager.
Der Astra ist äußerlich ein Astra geblieben, die Opel-DNA ist unverkennbar. Die formschöne Hülle der Technik-Neuschöpfung ist zeitgemäßer geworden. Sie hat trotz der Bemühungen um Gewichtseinsparung und Aerodynamik nichts an Eleganz und Sportlichkeit einbüßen müssen.
Er gilt in der Kompaktwagenklasse als Aerodynamik-Champignon und stellt mit seiner neuen Motorengeneration sicher, dass Opel keine Strafgelder wegen CO2-Begrenzungsüberschreitungen zahlen muss.
Angetrieben wird der neue Astra, der bereits jetzt bestellt werden kann, von vier unterschiedlichen Ottomotoren, die ihre Leistung aus drei Zylindern beziehen. Aber auch die Dieseltechnologie hat zwei Varianten mit je drei Zylindern im Regal. Somit konnte Gewicht gespart werden, obwohl die Geräuschkulisse leise gehalten wurde.
Da auch der Innenraum der fünftürigen Limousine (und auch des Sports-Tourers) überarbeitet wurde, können die Insassen mit aufgewerteten Oberflächen rechnen. Sie sind nun auch übersichtlicher gehalten. Die Bedienungseinheiten sind auf ein Mindestmaß reduziert, ohne die Funktionsfülle zu begrenzen.Kurt Sohnemann