Pioniergeist, Internationalität, Digitalisierung und Diversität sind heute fester Bestandteil des Handwerks. Dies belegen vier handwerkliche Protagonisten in einer bundesweit laufenden Kampagne. Unter der Leitfrage „Ist das noch Handwerk?“ regen sie dazu an, über die Modernität des Handwerks nachzudenken.
„Ist das noch Handwerk?“
„Der Tag, an dem du die Idee hast, ist der Tag, an dem deine Zukunft beginnt“, weiß Kosmetikauszubildende Antonia Ramb aus eigener Erfahrung. Die 21-Jährige hatte die Idee, Menschen mehr Selbstvertrauen zu vermitteln und Diversität zu stärken. Dafür nutzt sie ihren Beruf und soziale Medien.
Neben Antonia Ramb haben drei weitere Handwerkerinnen und Handwerker als Protagonisten mit ihren eigenen Geschichten eine eindeutige Antwort: zukunftsorientierte Einstellungen gehören heute genauso zum Handwerk wie die Tradition der Branche. Bereits im Februar zeigten sie als Botschafter auf bundesweiten Plakaten die unterschiedlichen Facetten von Modernität im Handwerk.
Ideen Wirklichkeit werden lassen
Als weiterer Botschafter beweist Jimmy Pelka, dass mit einer Vision und handwerklichem Wissen sowohl technische als auch geografische Grenzen überschritten werden: Der Kfz-Mechaniker entwickelte seine eigene Chiptuning-Software. Diese ist so erfolgreich, dass die Firma des 37-Jährigen mittlerweile weltweit mehr als 20 Dependancen hat.
Internationale Erfahrungen sammelte auch Johanna Röh auf ihrer vierjährigen Walz durch elf Länder. Sie reiste, lernte und arbeitete unter anderem in Kanada, Neuseeland, Mexiko und Japan. Die Inspirationen ihrer Reisen wendet sie heute im eigenen Betrieb in Alfhausen an.
Während Johanna Röh eine Symbiose aus deutschem und internationalem Handwerk eingeht, verknüpft Gunnar Bloss Handwerk und digitale Technik. Der Tischler und Architekt nutzt in seinem Modellbaubetrieb hochmoderne Verfahren wie Robotik und 3-D-Druck als Werkzeug, um seine Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.
Handwerk erfindet sich immer wieder neu
„Das Handwerk ist einer der ältesten Wirtschaftsbereiche, bleibt jedoch niemals stehen. Dank zukunftsweisender Impulse und Visionen der Beschäftigten entwickelt sich das Handwerk stetig weiter und erfindet sich immer wieder neu. „Das Handwerk ist nicht nur ‚die Wirtschaftsmacht von nebenan‘, sondern besteht auch aus über einer Million Zukunftswerkstätten“, sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks
Antonia Ramb, Jimmy Pelka, Johanna Röh und Gunnar Bloss repräsentieren mit ihren Werdegängen unterschiedliche Facetten handwerklicher Modernität. Bundesweite Plakate stellen diese mit Zitaten der Botschafter heraus.
Bewegtbildformate für TV-Spots und Online/Social Media zeichnen die zukunftsorientierten Einstellungen nach und bringen der Öffentlichkeit das Handwerk von heute näher.
Weitere Informationen unter handwerk.de.