In nahezu jedem zweiten Haushalt lebt ein Haustier. Das stellt besondere Ansprüche an die Einrichtung. Einige Tipps:
Hunde brauchen viel Bewegung. „Doch selbst ein größerer Hund kann in der Studentenbude gehalten werden, da die Wohnung auch für das Tier der Ort der Ruhe ist“, sagt Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen. Für alle Tiere gilt: Ihr Ruheplatz sollte nicht mitten im familiären Trubel stehen.
Katzen lieben eine dunklere Behausung. Reine Wohnungskatzen brauchen einen Kratzbaum. Das rettet auch die Einrichtung vor Kratzattacken. Leder ist als Bezug ungeeignet, weil es schwer zu reparieren ist. „Wo Haustiere leben, sollte man feucht wischen können“, sagt Elke Wieczorek vom DHB-Netzwerk Haushalt. Sie empfiehlt Fliesen, versiegelten Kork, Parkett und Laminat. Wenn ein Hund einen Blitzstart hinlegt, können ein paar Kratzer im Holz landen. Welpen rutschen auf glattem Untergrund aus. Ein Malervlies hilft. Die dauerhafte Lösung wäre ein Veloursteppich.
Futter und Wasser sollten immer an einem festen Ort in der Küche auf einer Unterlage stehen. Das Katzenklo steht am besten in einer Ecke im Bad.
Nager sollte man im Auge behalten, wenn sie frei laufen. Sie sind nicht stubenrein und knabbern an Kabeln. Ihr Käfig sollte nie im Durchzug stehen, weil sie sich leicht erkälten.
Typische Gefahren: Für Katzen sind Kippfenster riskant. Der Balkon sollte vernetzt, Steckdosen und Treppen sollten speziell für junge Tiere gesichert sein. Für alle Haustiere geht von Pflanzen wie Lilien große Gefahr aus. Eine Liste giftiger Zimmerpflanzen stellt der Tierschutzbund online zu Verfügung.