Die Mischung soll den Erfolg bringen

von Redaktion

Starbulls Rosenheim starten mit neuem Trainer und altbekannter Mannschaft in die Oberliga-Saison

Der Star bei den Starbulls Rosenheim seit dem ersten Testspiel (noch) nicht die Mannschaft, sondern die neue LED-Wand. Die Ansprüche im Vorfeld waren hoch, was seit dem ersten Testspiel gegen Bad Tölz auf der 32 Quadratmeter großen Fläche zu sehen ist, übertrifft alle Erwartungen. Das konnte man dagegen von den ersten Testspielen (zwei Siege, vier Niederlagen) im August nicht behaupten. Im September wurde es zumindest ergebnistechnisch besser (vier Spiele – vier Siege).

In der Testspielphase waren zwar gute Ansätze vorhanden, aber um in der Liga ganz vorne mitspielen zu können muss noch an vielen Stellschrauben gedreht werden. Und die Rosenheimer mit ihren beiden neuen Trainern Chefcoach John Sicinski und Co-Trainer Derek Mayer wollen definitiv ganz oben mitspielen. „Unser Kader ist breit genug. Ich glaube auch, dass wir genug Qualität haben“, erklärte Trainer Sicinski nach der Verpflichtung von Verteidiger Marinus Reiter. Sicinski sieht sich selbst als eher ruhigen Typ hinter der Bande: „Ich will das Spiel genau beobachten und mir meine Notizen für die Drittelpausen machen. Ich bin keiner, der die Spieler niedermacht, ich glaube, das bringt die nicht weiter. Ein Trainer, der ruhig ist, bringt auch Ruhe in die Mannschaft. Und das brauchen wir auch, denn ich will keine Hektik auf dem Eis sehen.“

Michael Baindl
bleibt Kapitän

Sicinski setzt auch auf Bewährtes aus der letzten Saison und deshalb bleibt sein Kapitän Stürmer Michael Baindl, der während der letzten Saison das Kapitänsamt von Tobias Draxinger übernommen hat. „Ich kenne ihn schon lange, habe auch schon mit ihm zusammengespielt. Er ist vorbildlich auf dem Eis, macht die Kleinigkeiten, die ein Führungsspieler machen muss, blockt Schüsse und gewinnt wichtige Bullys. Wenn er was sagt, dann hören ihm die Jungs zu“, lobt Sicinski seinen verlängerten Arm auf dem Eis, der zusammen mit Alexander Höller und dem 18-jährigen Kevin Slezak die erfolgreichste Sturmreihe in den Testspielen bildete. Vor allem Heimkehrer Slezak gefiel durch seinen Torriecher.

Sicinski will aber auch anderen jungen Spielern die Chance geben, den Sprung in das Oberligateam zu schaffen: „Die jungen Spieler machen einen guten Eindruck. Co-Trainer Derek Mayer arbeitet nach dem Training mit ihnen an Kleinigkeiten, dass sie sich so schnell wie möglich an die Oberliga gewöhnen. Ich will, dass sie sich weiterentwickeln und irgendwann Stammspieler bei uns sein können.“

Noch aber sind vor allem die vielen erfahrenen Spieler für den Erfolg des Teams verantwortlich. Sie sollen die nötigen Tore erzielen, die dann auf der neuen LED-Wand in Wiederholungen gezeigt werden. Starbulls-Marketingleiter Andreas Huber zu dem neuen Highlight im Stadion: „Im Grunde ist die LED-Wand ein Quantensprung, was die Multimediafähigkeiten rund um die Heimspiele unseres Vereins im Rofa-Stadion angeht. Mit der neuen LED-Wand werden wir den Eventcharakter unserer Heimspiele erhöhen und damit auch neue potenzielle Zuschauer ansprechen. Das Wichtigste ist und bleibt aber immer noch der Sport, und dieser wird zu 100 Prozent im Vordergrund stehen.“ Natürlich ist eine solche LED-Wand auch für Sponsoren interessant: „In den letzten Jahren sind uns durch die fehlenden Multimediamöglichkeiten enorm wichtige Möglichkeiten zur Vermarktung und damit auch bares Geld abhanden gegangen“, erklärte Huber.

Bei den Starbulls wurde auch unter den Tribünen fleißig gearbeitet. Die Kabinen wurden und auf Vordermann gebracht, sind kaum noch wiederzuerkennen – zumindest rund um das Stadion haben die Rosenheimer jetzt schon Zweitliga-Niveau. Jetzt muss nur noch die Mannschaft nachziehen und mit entsprechenden Leistungen die Fans ins Stadion locken.

Der Spielplan in der Hauptrunde:

Freitag, 27. September, 19.30 Uhr: Starbulls – Blue Devils Weiden.

Sonntag, 29. September, 18 Uhr: SC Riessersee – Starbulls.

Mittwoch, 2. Oktober, 20 Uhr: Deggendorfer SC – Starbulls.

Freitag, 4. Oktober, 19.30 Uhr: Starbulls – Selber Wölfe.

Sonntag, 6. Oktober, 18 Uhr: Eisbären Regensburg – Starbulls.

Freitag, 11. Oktober, 19.30 Uhr: EV Füssen – Starbulls.

Sonntag, 13. Oktober, 17 Uhr: Starbulls – EC Peiting.

Freitag, 18. Oktober, 19.30 Uhr: Starbulls – EV Lindau Islanders.

Sonntag, 20. Oktober, 18 Uhr: Höchstadter EC – Starbulls.

Freitag, 25. Oktober, 19.30 Uhr: Starbulls – ERC Bulls Sonthofen.

Sonntag, 27. Oktober, 18.45 Uhr: ECDC Memmingen Indians – Starbulls.

Freitag, 1. November, 18.30 Uhr: Weiden – Starbulls.

Sonntag, 3. November, 17 Uhr: Starbulls – Riessersee.

Mittwoch, 6. November, 19.30 Uhr: Starbulls – Füssen.

Freitag, 15. November, 20 Uhr: Selb – Starbulls.

Sonntag, 17. November, 17 Uhr: Starbulls – Deggendorf.

Freitag, 22. November, 19.30 Uhr: Starbulls – Regensburg.

Sonntag, 24. November, 18 Uhr: Peiting – Starbulls.

Freitag, 29. November, 19.30 Uhr: Lindau – Starbulls.

Sonntag, 1. Dezember, 17 Uhr: Starbulls – Höchstadt.

Dienstag, 3. Dezember, 19.30 Uhr: Sonthofen – Starbulls.

Sonntag, 8. Dezember, 17 Uhr: Starbulls – Memmingen.

Freitag, 13. Dezember, 20 Uhr: Selb – Starbulls.

Sonntag, 15. Dezember, 17 Uhr: Starbulls – Weiden.

Freitag, 20. Dezember, 19.30 Uhr: Starbulls – Höchstadt.

Sonntag, 22. Dezember, 18 Uhr: Höchstadt – Starbulls.

Donnerstag, 26. Dezember, 17 Uhr: Starbulls – Deggendorf.

Samstag, 28. Dezember, 18 Uhr: Regensburg – Starbulls.

Montag, 30. Dezember, 19.30 Uhr: Starbulls – Regensburg.

Freitag, 3. Januar, 19.30 Uhr: Starbulls – Selb.

Sonntag, 5. Januar, 18.30 Uhr: Weiden – Starbulls.

Dienstag, 7. Januar, 20 Uhr: Deggendorf – Starbulls.

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