Herzlich willkommen: Kokosmatten sind im Trend

von Redaktion

Von wegen immer nur grau, braun und beige: Die modernen Vorleger sind bunt, frech und individuell

Jeder hat sie, jeder braucht sie: Fußmatten dürften eines der unterschätztesten Wohnaccessoires sein. „Manche haben ihre Türmatten jahrzehntelang“, sagt Alexander Josef Pietrowski, Inhaber von Traummatten.de. Langweilige Matten in Grau, Schwarz oder Braun sterben niemals aus. Aber die Matten wurden generell in den letzten Jahren bunter, vielfältiger und individueller.

Die meisten in Deutschland verkauften Fußmatten sind aus Kunststoff, ihre Rückseiten aus PVC oder Gummi. Aber Türmatten aus dem umweltfreundlichen Naturmaterial Kokos sind ebenfalls gefragt. Sie haben einen praktischen Vorteil: Die robusten Fasern bürsten die Sohlen ab. Kokosmatten sollte man erst hinter die erste Gebäudetür legen. Denn Sonne und Regen setzen dem Naturmaterial zu.

Trotzdem halten Kokosmatten nicht so lange wie Matten aus Kunststoff, alle zwei bis drei Jahre ist eine neue fällig. Beachten sollte man bei der Wahl auch die Schonung der Schuhe: „Es gibt zum Beispiel Matten mit Gitterrosten, die zwar den Schmutz von den Schuhen gut entfernen, für feine Lederschuhe und hohe Absätze aber Gift sind“, erklärt Claudia Schulz vom Deutschen Schuhinstitut. „Außerdem bleiben Stilettoabsätze von High Heels gern darin hängen, und der Lederbezug wird beschädigt.“ Auch borstige Fasern können empfindlichen Schuhen schaden. „Am besten wäre es, zwei Matten vor die Tür zu legen, eine robuste, die den Schmutz abnimmt, und einen weichen Teppichvlies für die feinen Schuhe“, findet Schulz. Der Trend geht ohnehin zur Zweit- oder Drittmatte. Viele Menschen wechseln ihre Türmatten sogar je nach Jahreszeit.

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