2. Fairer kleiden

von Redaktion

Siegel für Textilien sorgen für Klarheit

Die Herstellung eines konventionellen Kleidungsstücks belastet die Umwelt auf vielfältige Art und Weise. Neben den Umweltbelastungen stehen vor allem die sozialen Standards bei der Textilproduktion im Mittelpunkt. Aus diesem Grund sollte beim Kauf von Textilien auf Siegel, die Umwelt- und Sozialstandards garantieren, geachtet werden.

Verlässliche Siegel sind zum Beispiel der Blaue Engel, das EU Ecolabel, Fairtrade (vor allem bei Baumwolle), das Label der Fair Wear Foundation, Naturland oder Oeko-Tex sowie das GOTS-Siegel.

Das strengste Siegel am Markt vergibt der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft, kurz IVN. Die App „Siegelklarheit“ hilft, die Logos zu verstehen. Manche Boutiquen in der Region bieten fair produzierte Kleidung oder auch recycelte Mode an.

Es muss nicht immer neu sein: Secondhand oder gemietete Kleidung für besondere Anlässe sind eine gute Alternative und zudem viel günstiger. Das Wichtigste ist: Klasse statt Masse. Man muss nicht jeden Trend mitmachen und kann sich genau überlegen, was zum individuellen Stil passt. Dann trägt man seine Kleidung lange und mit Freude.

Artikel 4 von 7