5. Nachhaltige Schönheit

von Redaktion

Natürliches für Kosmetik

Hand auf’s Herz: Wenn Sie morgens ins Badezimmer gehen, sehen Sie sich einer Flut von verschiedensten Kosmetikprodukten gegenüber? Das Problem: Viele konventionelle Cremes, Shampoos oder Lippenstifte basieren auf Erd- oder Mineralöl und sind häufig mit Mikroplastik und chemisch-synthetischen Stoffen belastet. Bewusst würde man diese Stoffe niemals an seinen Körper lassen, denn sie stehen im Verdacht, krebserregend und erbgutverändernd zu sein. Zudem sind sie biologisch kaum abbaubar.

Deshalb greift man beim nächsten Einkauf in der Drogerie zur Naturkosmetik. Auch hier sollte auf zertifizierte Produkte geachtet werden. Je nachdem, ob der Tierschutz, die Inhaltsstoffe oder die faire Produktion im Vordergrund stehen, bieten Siegel wie Ecocert, BDIH, NaTrue, Cosmos oder Icada sowie Fairtrade Orientierung.

Grundsätzlich gilt die Faustregel: Fest ist besser als flüssig. Denn es werden weniger Verpackung und Konservierungsstoffe gebraucht. Feste Seife, Shampoo, Deo-Cremes und sogar Zahntabletten gibt es im Unverpackt-Laden in Rosenheim. Wer hundertprozentig wissen möchte, was er sich auf die Haut packt: Peelings aus Kaffeesatz und Olivenöl oder Feuchtigkeits-Lotionen aus spanischer Aloe-Vera lassen sich zu Hause ganz einfach selbst herstellen. Viele tolle Rezepte und Inspirationen gibt es online. Weitere Informationen: Verbraucherzentrale Bayern.

Artikel 6 von 7