1. Bewusster essen

von Redaktion

Nachhaltig genießen ist möglich

Ein krosser Schweinsbraten und ein zünftiges Bier dazu – Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme, es ist Lebensqualität. Doch ob CO2-Ausstoß – bei einem Kilo Rindfleisch 13,31 Kilo –, Tierquälerei oder Pestizide: kommen die falschen Lebensmittel auf den Tisch, wird man zum Umweltsünder. Deshalb sollte man beim Einkauf von Fleisch, Fisch, Milch, Gemüse und Co. auf Biosiegel, Tierwohlsiegel oder Fair-Trade-Zertifikate achten.

Eine Orientierung in dem Label-Dschungel gibt es unter label-online.de.

Grundsätzlich gilt: Bioprodukte erkennt man am EU-Bio-Logo, aber auch Siegel von Bioland, Naturland, Demeter oder WWF sind verlässlich.

Die gute Nachricht: es ist nicht nötig, komplett auf Fleisch zu verzichten, es genügt, den Konsum auf zwei Mal pro Woche einzuschränken. Wer auf seine tägliche Portion nicht verzichten kann, probiert schmackhafte Alternativen auf pflanzlicher Basis aus.

Ein sicherer Weg, Emissionen einzusparen und auch die heimische Wirtschaft zu stärken, ist es, regional und saisonal zu kaufen. Einen Saisonkalender gibt es auf der Homepage der Verbraucherzentrale Bayern. Ein Drittel der Lebensmittel in Deutschland wandert in den Müll. Die App „to good to go“ sammelt nicht Gebrauchtes von Supermärkten, Restaurants und Bäckereien und verkauft es zum reduzierten Preis weiter.

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