Seit November 2019 ist die Besteigung des Uluru in Australiens Red Center untersagt. Doch es gibt weltweit Alternativen, denn die vielversprechenden Aussichten von oben machen Monolithen und skurrile Felsformationen zu populären Attraktionen im Urlaub.
Der Ausblick ist gigantisch – kein Wunder also, dass sich der Königssohn Kasyapa in Sri Lanka im 5. Jahrhundert auf dem Löwenfels in Sigiriya eine Festung errichten ließ. Heute ist der Monolith mit den Ruinen der Anlage eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten der Insel im Indischen Ozean. 1860 Stufen müssen Besucher in der schwül-heißen Luft erklimmen, um das Panorama genießen zu können. „Von solch einem alleinstehenden Felsen kann man einen besonders guten Überblick über die Umgebung gewinnen und die Landschaft von oben betrachten – deswegen hat der Ort für Reisende eine so große Anziehungskraft“, weiß Paul Heimo, der beim Reiseveranstalter FTI die Produktbereiche Indischer Ozean und Lateinamerika verantwortet, und selbst schon einige Male auf dem Löwenfels stand. „Von vielen Unterkünften in der Umgebung hat man direkten Blick auf den gigantischen Stein“, gibt Heimo als Tipp.
Weltberühmte Wahrzeichen
Doch auch für eine Reise auf dem südamerikanischen Kontinent hat der Experte Empfehlungen für Gipfelstürmer. Ein Must-See bei einer Reise in Brasiliens Hauptstadt des Sambas, Rio de Janeiro, ist die Seilbahnfahrt auf den 395 Meter hohen Zuckerhut. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Bahn auf das Wahrzeichen der Stadt errichtet. Von dort offenbart sich ein einmaliger Ausblick auf den Corcovado mit der berühmten Christusstatue, die Metropole sowie die Strände und vorgelagerten Inseln.
Weniger hoch und weniger bekannt, aber gleichwohl beeindruckend, ist die Aussicht vom 200 Meter hohen Peñol de Guatapé in Kolumbien. 740 Stufen müssen Reisende dort hinaufsteigen, um die Aussichtsplattform zu erreichen. „Der charakteristische Fels liegt umgeben von einer Vielzahl an türkisfarbenen Seen und lässt sich bestens mit einem Ausflug von Medellín in das pittoreske Dorf Guatapé verbinden“, erklärt Heimo.